Mitarbeiter des Flughafens Rhodos: Das Loch in der Piste war riesig.

Piste von Rhodos hat LochFraport-Flughafen hat ein 8-Meter-Problem

Heftige Regenfälle ließen in der Piste des Flughafens Rhodos einen Krater entstehen. Die erste Reparatur half nicht, das Loch kam zurück. Nun wurde die Piste massiv verkürzt.

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Ein Loch ist im Runway, lieber Georgios, lieber Georgios. Ein Loch ist im Runway, lieber Georgios - ein Loch! Das in etwa könnte man derzeit in Rhodos singen. Denn in der einzigen Piste des Flughafens der griechischen Ferieninsel tauchte am Dienstagabend ein regelrechter Krater auf. Im Umfang misst er ungefähr acht Meter. Die Absenkung war aufgetreten, nachdem es zuvor zu heftigen Niederschlägen und Gewittern über Rhodos gekommen war.

Der Flughafen Rhodos Diagoras musste deshalb rund 14 Stunden lang geschlossen werden, bis das Loch geflickt war. So richtig nachhaltig war die Reparatur aber offenbar nicht. In der Nacht auf Donnerstag trat die Absenkung an der gleichen Stelle schon wieder auf, wie Rodos Press berichtet. Erneut musste der Flughafen vorübergehend für rund drei Stunden geschlossen werden. Flüge wurden annulliert. Mit 15 Kubikmeter Zement wurde der Krater dann gefüllt.

Problemzone war in Rhodos bekannt

Das Problem kam nicht völlig überraschend. Der Untergrund unter dem Gelände des Flughafens Rhodos ist instabil. Vor dem Bau des Airports Mitte der Siebzigerjahre sollen gemäß griechischen Medien viele vor einem Abrutschen gewarnt haben. Doch momentan fehlen dem Flughafen die Mittel, um das Problem zu beheben. Es handle sich aber auch nicht um gravierende Probleme, so die Verantwortlichen.

Das könnte sich in Zukunft bessern. Denn Rhodos ist einer der 14 Flughäfen, die künftig Fraport betreiben wird. Die deutsche Flughafenbetreiberin bekam Mitte August den endgültigen Zuschlag. Vorerst behilft man sich in Rhodos nun mit einer Verkürzung der Piste von 3200 auf 1800 Meter. Das reicht gerade noch für Boeing 737 oder Airbus A320. Größere Flieger aber dürfen nicht mehr in Rhodos landen.

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