Flieger von Hop und Easyjet in Mulhouse: Piloten beider Airlines könnten streiken.

Solidarität mit Hop-CrewsFrankreichs Piloten drohen mit Weihnachtsstreik

Air France will den Piloten der Billigtochter Hop neue Arbeitszeitregeln auferlegen. Deshalb droht die Gewerkschaft mit einem Generalstreik der Piloten aller französischen Airlines über Weihnachten.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Deutschland, Großbritannien, Griechenland und immer wieder Frankreich – in diesem Jahr wurde die Luftfahrt von vielen Streiks heimgesucht. Für Passagiere war das – je nach Fall – mal mehr, mal weniger ärgerlich. Bis zum Jahresende könnte es noch dicker kommen. In Frankreich droht ausgerechnet über Weihnachten ein Streik der Piloten – der Piloten aller Fluggesellschaften des Landes.

Die Pilotengewerkschaft Syndicat national des pilotes de ligne SNPL hat in der vergangenen Woche für einen Generalstreik über die Weihnachtstage gestimmt. Das heißt, dass sie diesen nun als äußerstes Druckmittel in den Verhandlungen einsetzen kann. Betroffen wären alle Fluglinien des Landes wie Air France, Hop, Transavia, Corsair, XL Airways, Aigle Azur, Air Caraïbes, Easyjet oder La Compagnie. Genaue Daten sind noch nicht bekannt, aber laut französischen Medien will die Gewerkschaft die geschäftigsten Zeiten rund um Weihnachten und Neujahr nutzen, um Druck auf die Arbeitgeber zu machen.

Disput bei Hop

Noch ist allerdings nicht klar, ob es soweit kommt. Seinen Ursprung hat der drohende Arbeitskampf in einem Disput um die Air-France-Tochter Hop.  Entstanden war sie 2013 durch den Zusammenschluss der Regionalanbieterinnen Airlinair, Britair und Regional. Ein Punkt, der die Piloten laut der Zeitung La Tribune derzeit verärgert: Die Fluglinie will die Arbeitszeiten neu organisieren, was dazu führen könnte, dass Crews zwischen zwei Flügen nur zehn Ruhestunden hätten.

Einigen sich das Management und die Arbeitnehmer nicht bis Ende November, kann die Fluglinie das neue Reglement einfach umsetzen. Sollte es dazu kommen, will die Gewerkschaft den Generalstreik als Option in der Hinterhand haben. «Ein Streik ist sehr wahrscheinlich», so SNPL-Präsident Christophe Tharrot zur Tribune. Bei Air France verweist man auf das Recht, die Regeln durchzusetzen, gibt sich aber zuversichtlich. «Es gibt nur noch einige wenige Punkte zu klären», so Air-France-Chef Franck Terner.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack