Welche Sitze die besten sind

[image1]«Hinten sind die eher günstigeren Plätze. Würden Sie mit einer Gruppe eine Reise im Heck empfehlen?», fragt Leser Azzedine Rouichi. Ein Linienpilot antwortet.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ich persönlich sehe überhaupt kein Problem damit, im Heck zu sitzen. Der Preisunterschied zwischen den hinteren und vorderen Plätzen ergibt sich wohl primär durch den Lärm der Triebwerke. Deshalb sind die Business-Sitze ganz vorne angebracht. Dort ist weniger laut. Außerdem ist man nach dem Flug auch schneller draußen. Aber bleiben wir mal in der Economy-Klasse. Es kommt darauf an, wie lange der Flug dauert.

Für einen 90-minütigen Flug ist es mir – wenn ich denn mal als Passagier reise — wirklich egal, wo ich sitze. Ab vier Stunden Flugzeit überlege ich mir allerdings langsam, ob ich nicht einen gut ausgewählten Platz kaufen will. Das heißt, er sollte wenn möglich vor den Triebwerken sein. Und wenn dies nicht möglich ist, bevorzuge ich einen Platz, der nicht gerade neben der Toilette ist. Schließlich sitze ich immer gerne am Fenster, damit ich runter zur Erde schauen kann. Die Kriterien sind allerdings sehr subjektiv. Ich kenne viele Leute, die einen Gang-Platz wünschen, damit sie immer spontan aufstehen können.

Viele unvorhersehbare Faktoren

Sind die hinteren Plätze sicherer im Falle eines Absturzes? Das weiß ich nicht. Und ich denke auch, dass das niemand so wirklich weiß. Denn im Falle eines Zwischenfalles gibt es unzählige unvorhersehbare Faktoren. Den Sicherheitsfaktor würde ich also bei der Sitzwahl nicht in Betracht ziehen. Vielmehr würde ich ihn bei der Airlines-Wahl miteinbeziehen. Und das heißt dann wohl, dass ich lieber etwas mehr für das Ticket bezahle, dafür auf die gute, solide Ausbildung der Piloten und Flugbegleiter zählen darf.

[image2]Was Sie schon immer übers Fliegen wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Ein Pilot einer großen Fluglinie beantwortet exklusiv für aeroTELEGRAPH die Fragen der Leser. Er bleibt dabei anonym, um unabhängig antworten zu können. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an pilot@aerotelegraph.com. Jede Woche wird eine der eingesandten Fragen beantwortet. Dabei wird der Name des Einsenders veröffentlicht. Ein Recht auf Beantwortung besteht nicht

Mehr zum Thema

Economy-Passagierin: Ganz vorne muss sie künftig neu zahlen.

Lufthansa macht Sitzplatzreservierung teurer

Sitzplatzplan: Auch die Umbuchung übernimmt die Seite My Seat Finder.

Automatisch zum besten Sitz

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies