Briefkasten der spanischen Post in Madrid: Prangen das Gelb und das Posthorn-Logo bald auch auf Flugzeugen?

Grupo CorreosSpanische Post will eigene Frachtairline

In Spanien könnte eine neue Frachtairline entstehen. Die spanische Post erwägt die Gründung einer eigenen Fluggesellschaft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Postämter haben in Spanien vor allem in ländlichen Gebieten und kleinen Städten eine wichtige Rolle. Sie bieten oftmals Dienste exklusiv in der Region an. Zudem sind sie ein Instrument für den Zusammenhalt. Kürzlich hat die staatliche Grupo Correos deshalb die Installation von 1500 Geldautomaten in Dörfern ohne Bankfilialen und die Einstellung von fast 3400 neuen Mitarbeitenden angekündigt.

Doch Juan Manuel Serrano will mit dem staatlichen Postkonzern nicht nur auf dem spanischen Lande wachsen, er hat globale Ambitionen. Vor allem in Portugal, Asien und Lateinamerika will der Präsident der Grupo Correos expandieren. Kürzlich hatte das Management dazu einen Aktionsplan verabschiedet.

Berater analysieren bereits Umsetzbarkeit

Am Kongress der Postunion Amerikas, Spaniens und Portugals UPAEP, deren Mitglieder sich im Oktober auf der Karibikinsel Curaçao getroffen hatten, verkündete Serrano einen weiteren Expansionsplan. Man prüfe die Gründung einer eigenen Frachtairline, so der Präsident der Grupo Correos. KPMG sei bereits damit beauftragt worden, die Durchführbarkeit des Projektes zu analysieren, so die Wirtschaftszeitung Cinco Dias.

Die neue Frachtfluggesellschaft wäre ein weiterer Schritt in der Umwandlung der spanischen Post in eine globale Logistikfirma. In Branchenkreisen ist man allerdings bezüglich der Pläne skeptisch, da eine Fluggesellschaft zu gründen und zu betreiben, nicht günstig ist. Denkbarer wäre, dass Correos ein paar Flugzeuge für die Beförderung von Post, Waren und Paketen über einen Vertrag mit einer anderen Fluggesellschaft besorgt, so wie das etwas Amazon bisher tut.

52.000 Angestellte und rote Zahlen

Die Grupo Correos beschäftigt aktuell 52.000 Mitarbeitende in den Bereichen Post, Expresspost, Dokumentenverwaltung und Telekommunikationsinfrastruktur. 2020 erarbeitet der Staatskonzerne einen Umsatz von 1,975 Milliarden Euro und erlitt einen Verlust von 264 Millionen Euro.

Mehr zum Thema

Peter I. und Katharina II heißen die beiden neuen Tupolev Tu-204.

Russische Post baut Flotte mit Tu-204 aus

DHL-Flieger in Linz: Aufbau einer Boeing-757-Flotte in Österreich.

DHL Express gründet neue Frachtairline in Österreich

Nachtluftpost wird am Flughafen Frankfurt in eine Convair 440 Metropolitan von Lufthansa verladen: Das Foto entstand um das Jahr 1961.

Tagsüber fliegen Passagiere, nachts die Post

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin