MD-11F von UPS: Eines der dreistrahligen Flugzeuge ist in den USA verunglückt.

LouisvilleMcDonnell-Douglas MD-11 F von UPS beim Start abgestürzt

Eine McDonnell-Douglas MD-11 von UPS Airlines ist beim Start am Flughafen Louisville in den USA verunglückt. Es gibt mindestens sieben Tote.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das Flugzeug war am Dienstagabend (4. November) als Flug 5X2976 auf dem Weg von der UPS-Heimatbasis Louisville im Bundesstaat Kentucky nach Honolulu auf Hawaii. Während dem Start brach Videos zufolge ein Feuer auf der linken Seite der McDonnell-Douglas MD-11 F aus. Sie stürzte wenige Kilometer südlich des Flughafens ab.

An der Absturzstelle ist ein großes Feuer ausgebrochen, welches mehrere Gebäude und Fahrzeuge einschließt. Bilder zeigen ein großes Gewerbegelände, das vom Feuer eingenommen wurde. Offenbar war auch ein Ölrecylingwerk betroffen. Der Flugbetrieb am Louisville Muhammad Ali International Airport wurde vorübergehend eingestellt und die verbliebenen Flüge des Tages gestrichen.

Mindestens sieben Tote

Ebenso pausiert UPS die Arbeit in den großen Sortieranlagen seines Drehkreuzes und fordert die Mitarbeitenden auf, in den Stunden nach dem Crash nicht zur Nachtschicht zu erscheinen. Laut dem Logistikkonzern ereignete sich der Unfall gegen 17:20 Uhr lokaler Zeit (23:20 Uhr deutscher Zeit).

An Bord befanden sich drei Besatzungsmitglieder. Der Gouverneur vom US-Bundesstaat Kentucky spricht von mindestens sieben Toten, davon vier am Boden, und elfVerletzten. Er warnt zugleich, dass diese Zahlen weiter steigen können; es werden noch Personen vermisst.

UPS: «Zutiefst betrübt»

UPS erklärte, man sei «zutiefst betrübt über den Unfall in Louisville». «Unsere Gedanken sind bei allen Beteiligten. UPS setzt sich für die Sicherheit seiner Mitarbeitenden, Kunden und der Gemeinden, in denen wir tätig sind, ein. Dies gilt insbesondere für Louisville, den Sitz unserer Fluggesellschaft und Heimat Tausender UPS-Mitarbeitenden», so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

Die verunglückte MD-11 von UPS war 34 Jahre alt und stand seit 2006 als Frachter im Dienst von UPS Airlines. Sie trägt das Kennzeichen N259UP. Zuvor war sie von 1991 bis 2006 als Passagierflugzeug Teil der Flotte von Thai Airways.

Nur noch Frachtversionen der McDonnell-Douglas MD-11 in Betrieb

UPS ist gegenwärtig neben Fedex und Western Global Airlines einer von drei Betreibern der McDonnell-Douglas MD-11 F. Die Passagiervariante des Dreistrahlers befindet sich seit Ende 2014 nicht mehr im Betrieb.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Mehr zum Thema

Die McDonnell Douglas MD-11 von UPS: verunglückte beim Start.

Cockpit-Aufnahmen der verunglückten McDonnell Douglas MD-11 mit KI rekonstruiert - Behörde reagiert alarmiert

Aufnahme des Unglücks: Das brennende Triebwerk fliegt durch die Luft.

Probleme bei McDonnell Douglas MD-11 schon früher bekannt und traten häufiger auf

ticker-ups-airlines

NTSB setzt Anhörung zu Absturz der McDonnell Douglas MD-11 F von UPS an

Boeing 767-300 von UPS: Das Flugzeug bildet das Rückgrat der UPS-Flotte.

UPS muss 24 Boeing 767 am Boden lassen

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil