Jumbo mit Maskendesign von Cargolux: Die Airline wird keine reiner 747-Betreiber bleiben.

Reiner Jumbo-BetreiberCargolux will keine weiteren Boeing 747 mehr

30 Jumbo-Jets betreibt die Frachtfluggesellschaft aus Luxemburg. Künftig will Cargolux aber keine weiteren Boeing 747 einflotten. Ein anderes Modell wird die Flotte ergänzen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Reine Boeing-Betreiber gibt es viele. Aber Cargolux ist eine reine Boeing-747-Betreiberin. Die Flotte der luxemburgischen Frachtfluggesellschaft besteht aus 16 Boeing 747-400 und 14 Boeing 747-8. Der Jumbo-Jet hat eine über 40-jährige Tradition bei der Airline.

1977 bestellte Cargolux die erste Boeing 747-200. 1993 erhielt sie als erste Fluggesellschaft die Frachtversion der Boeing 747-400 und 2011 der Boeing 747-8. Schon vergangenen November liebäugelte die Luxemburger Frachtairline allerdings erstmals mit einer Diversifizierung. «Was wir sehr genau betrachten, ist der Umbau der 777-300 ER», sagte Chef Richard Forson.

Keine weiteren Boeing 747

Jetzt legt Forson nach. «Wenn ich die Notwendigkeit berücksichtige, unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren», dann sei die Einflottung weiterer Boeing 747 «keine wirkliche Option» für die Zukunft, sagte der Cargolux-Chef gegenüber dem Portal Cargo Facts.

Die Umstellung von Vierstrahlern auf Zweistrahler würde nicht nur Klima-Emissionen von Cargolux drücken, sondern auch die Kerosinkosten. Denn Zweistrahler sind sparsamer im Verbrauch. Neu produzierte Jumbo-Jets hätte Cargolux eh nicht mehr bekommen - Boeing stellt die 747-Produktion 2022 ein.

Boeing 777 F oder A350 F?

Bleibt die Frage, mit welchem Modell die Frachtairline in die Zukunft geht. Neben dem Umbaufrachter 777-300 ERSF dürfte auch die normale 777F, wie Lufthansa Cargo sie betreibt, eine Option sein. Ebenso könnte eine künftige Cargoversion der 777X infrage kommen, auch wenn Forson sich dazu in der Vergangenheit skeptisch geäußert hat.

Dass er eine mögliche Frachtvariante des Airbus A350 interessant findet, hat der Cargolux-Chef schon 2019 im Gespräch mit aeroTELEGRAPH erklärt. Mit all diesen Optionen hat die Frachtfluggesellschaft aus Luxemburg trotz des aktuellen Cargo-Booms keine Eile. «Cargolux ist mit der derzeit betriebenen Flotte gut bedient und sieht nicht vor, in naher Zukunft zusätzliche Kapazitäten zu schaffen», erklärt eine Sprecherin.

Mehr zum Thema

Cargolux steigerte 2020 den Umsatz um 40 Prozent - neue Präsidentin ernannt

Cargolux steigerte 2020 den Umsatz um 40 Prozent - neue Präsidentin ernannt

Boeing 747-400 von Lufthansa: Derzeit wenig im Einsatz.

Jumbo-Piloten von Lufthansa sollen für Cargolux fliegen

Platz 7: Cargolux, Luxemburg - 7345 Millionen Tonnenkilometer.

Cargolux hat Interesse an umgebauten Boeing 777

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies