Boeing 747-8 F von Nippon Cargo: Die Frachtairline wechselt den Besitzer.

ÜbernahmeAll Nippon Airways will mit Nippon Cargo zur Macht in der Luftfracht werden

Die Fluggesellschaft gründete 1978 zusammen mit Reedern die erste japanische Frachtairline. 2005 stieg sie wieder aus. Jetzt kauft All Nippon Airways Nippon Cargo Airlines zurück.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auch in Japan nahm der Bedarf an Luftfrachtkapazität in den 1950er-Jahren rasant zu. Doch eine reine Cargoairline fehlte noch im Land. Und so machen sich Japan Airlines und drei Reedereien 1959 daran, das zu ändern.

Doch das Risiko erachteten sie als groß. Zudem gab es gesetzliche Hürden, weil es im aufstrebenden Land nur eine internationale Fluggesellschaft geben durfte. Und so wurde der Plan wieder fallen gelassen.

All Nippon Airways nahm Idee  auf

1972 nahmen zwei Reedereien und All Nippon Airways ANA die Idee auf. Sie machten sich an die Gründung einer eigenen japanischen Frachtairline. Doch nun versuchte Japan Airlines, der neuen Fluglinie Steine in den Weg zu legen. So dauerte es bis 1978, bis sie Nippon Cargo Airlines schließlich gegründet wurde.

Inzwischen hatten sich weitere Partner dem Projekt angeschlossen. Bis zum ersten Flug dauerte es jedoch nochmals acht Jahre. Am 8. Mai 1986 hob erstmals ein Flugzeug von Nippon Cargo Airlines mit Computern, Elektrogeräten, Maschinen und Textilien an Bord in Tokio-Narita Richtung USA ab.

Betrieb wurde schwieriger

2005 verabschiedete sich All Nippon Airways wieder aus dem Geschäft. Die Fluggesellschaft verkaufte ihre Anteile an Nippon Cargo Airlines (oder kurz NCA) an die Reederei Nippon Yusen, besser bekannt als NYK Line. Heute betreibt sie mit ANA Cargo eine eigene Frachttochter mit einer Flotte von neun Boeing 767 F und zwei 777 F.

Jetzt aber kehrt Nippon Cargo Airlines zurück zur Gründerin. Nippon Yusen, die seit 2010 alleinige Besitzerin ist, hat beschlossen, die Frachtairline an All Nippon Airways zu verkaufen. Flotte, Wartung und Betrieb erforderten einen erheblichen Aufwand, erklärt sie. «In dem äußerst unbeständigen Geschäftsumfeld des Luftfrachttransports stand NCA vor Herausforderungen bei der Erweiterung seines Geschäftes», so die Reederei in einer Mitteilung.

Nippon Cargo besitzt acht Boeing 747-8 F

Die Übernahme bedeute eine «drastische Erweiterung des internationalen Luftfrachtnetzes» und der Produkte und Dienstleistungen, erklärte dagegen All Nippon Airways. Nippon Cargo Airlines besitzt eine Flotte von acht Boeing 747-8 F.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Nippon Cargo in Amsterdam: Vorerst heben die Flieger nicht mehr ab.

Nippon Cargo groundet die gesamte Flotte

Boeing 747-8 von Nippon Cargo: Eine Flugzeug verlor ein Bauteil.

Boeing 747-8 verliert vier Meter langes Teil im Flug

So werden die Flugzeuge von Air Japan aussehen: Die Marke kombiniere die traditionellen japanischen Farben Ai (Indigo) und Akebono (Sonnenaufgang), so ANA.

Air Japan startet in Blau und Rosa

ticker-ana-all-nippon

ANA Group übernimmt japanische Einzelhandelsmarke Akomeya Tokyo

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack