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Fly Georgia steht ohne Flieger da

Bereits zum zweiten Mal ließ eine Leasingfirma einen Airbus der georgischen Fluglinie in Brüssel beschlagnahmen. Doch Fly Georgia will weitermachen.

Fly Georgia

Airbus A320 von Fly Georgia: Kurzes Gastspiel in der Flotte.

span>Man wolle eine «Weltklasse-Airline für Georgien sein, eine die neue Standards in Qualität und Service bietet und bequeme Verbindungen zwischen Tiflis und Europa, der GUS, dem Nahen Osten und Asien». So beschreibt sich Fly Georgia selbst. Doch der Start der jungen Fluggesellschaft aus Georgien verläuft sehr holperig.

Das Unheil begann Anfang September. Damals ließ die Leasingfirma Aercap den Airbus A320-200 welchen Fly Georgia von ihr mietete, in Brüssel gerichtlich konfiszieren. Die Fluglinie hatte offenbar ihre Raten nicht beglichen. Die Flüge zu den Destinationen Baghdad, Dubai, Düsseldorf, Kairo, Kiew, Sharm El Sheik und Teheran mussten fortan mit dem einzigen verbliebenen A319-100 durchgeführt werden.

Weitermachen dank Wet-Lease

Doch inzwischen ist auch der letzte Jet weg. Die Leasingfirma ILFC ließ kürzlich den A319 beschlagnahmen, der an Fly Georgia geliehen war. Auch sie wartete vergebens auf die Zahlungen der Raten. Die neu gegründete georgische Fluggesellschaft steht deshalb nun ohne Flotte da. Dennoch gibt Fly Georgia nicht auf. Zuerst ließ sie sich von der slowakischen Go 2 Sky helfen, welche eine Boeing 737-400 im Wet-Lease zur Verfügung stellte. Nun mietet sie gemäss dem Fachportal CH Aviation eine B737-400 mitsamt Crew von der Dubaier Eastern Skyjets an.



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