An LeasinggeberZwei weitere russische Airlines wollen Jets zurückggeben

Russland versucht, möglichst viele Flugzeuge im Land zu halten. S7 Airlines und Air Bridge Cargo würden gerne Jets an Leasinggeber zurückgehen lassen - und baten um eine Ausnahmeregelung.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Prozess startete, als der Westen Sanktionen ausrief. Russland begann, Flugzeuge von russischen Fluglinien, die ausländischen Leasingfirmen gehören, ins nationale Register zu übertragen. Vor rund einer Woche verkündete Verkehrsminister Vitaly Savelyev, die Aktion sei mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Nach internationalem Recht ist das illegal, wie zuletzt auch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao festgehalten hat.

Mit der Umschreibung will Russland sicherstellen, dass die heimischen Fluglinien genug Flugzeuge haben. Denn fünf von ihnen haben schon früh freiwillig Flugzeuge an Leasinggesellschaften zurückgegeben, weil sie sich vor den Folgen fürchten, welche die illegale Aktion langfristig haben könnte: Azur Air, Nordwind, Royal Flight, Ifly und Pegas Fly.

Boeing 737 Max in Russland unbrauchbar

Jetzt haben sich laut Informationen der Zeitung Kommersant zwei weitere Airlines an das Verkehrsministerium gewandt, weil sie Flugzeuge zurückgeben wollen. So bestätigte S7 Airlines, dass sie beantragt habe, zwei Boeing 737 Max an den Leasinggeber zurückgegeben zu dürfen. Der Grund sei das «Fehlen einer Musterzulassung in der Russischen Föderation und der daraus resultierenden Unmöglichkeit des Betriebs», so die Fluglinie. Die 737 Max war nach den zwei tödlichen Unglücken 2018 und 2019 nie wieder in Russland zugelassen worden.

Laut einem Informanten von Kommersant will die zur Volga-Dnepr-Gruppe gehörende Air Bridge Cargo außerdem 14 Boeing 747 F zurückgeben. Mit einem der Leasinggeber, Dubai Aerospace Enterprise, verhandle die Frachtairline schon. Verzichten will sie auf die Flieger aber nicht.

Noch keine Antwort vom Ministerium

Volga-Dnepr strebt ein Joint Venture mit Etihad an, um die Flugzeuge gemeinsam außerhalb Russlands betreiben zu können. Das Gemeinschaftsunternehmen würde die zurückgegebenen Boeing 747 dann gleich wieder leasen. Kürzlich hatte es schon Berichte über den Plan mit Etihad gegeben. Da war aber noch von zehn Boeing 747 die Rede und davon, die Jets den Leasingfirmen abzukaufen.

Volga-Dnepr äußerte sich nun nicht gegenüber Kommersant. Sowohl Air Bridge Cargo als auch S7 sollen noch keine Antwort vom russischen Verkehrsministerium erhalten haben.

Mehr zum Thema

Russland kassiert Rüge von der Icao wegen Doppel-Registrierungen

Russland kassiert Rüge von der Icao wegen Doppel-Registrierungen

Auf den Cayman Islands registrierter Airbus A319 von S7 Airlines: Inzwischen sind fast alle Flieger im russischen Register eingetragen.

Fast alle Flugzeuge russischer Airlines jetzt in Russland registriert

Beladung einer Boeing 747 von Air Bridge Cargo: Bald wieder möglich?

Zieht Air Bridge Cargo mithilfe von Etihad nach Abu Dhabi um?

ticker-russland

Russland verschärft Flugbeschränkungen im Luftraum um Moskau

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack