United-Flugzeug beim Boarding: Die Kluft zwischen Business-Class und Economy weitet sich aus.

ZehnerreiheUnited verengt die Economy-Klasse

Die Klassenunterschiede nehmen auch an Bord der amerikanischen Fluggesellschaft zu. United Airlines baut in einen Teil ihrer Boeing 777 zehn Plätze pro Economy-Reihe ein.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

United Airlines rückt die Economy-Sitze in 19 ihrer 74 Boeing 777 enger zusammen. Statt wie bisher neun sollen jetzt zehn Passagiere in die Reihen gepfercht werden. «Das erste umgebaute Flugzeug kann schon Mitte des Monats starten. Die restlichen werden bis Mitte Mai fertig sein», sagt United-Pressesprecherin Karen May gegenüber aeroTELEGRAPH. «United ist da keine Ausnahme – diese Aufteilung wird auch bei der Konkurrenz immer üblicher.»

In der Tat haben Fluglinien wie Swiss, Air France, KLM,Emirates, All Nippon Airways (gewisse Versionen), Air New Zealand und Qatar ihre Sitzstruktur in den Boeing 777 bereits auf Zehnerreihen verengt. In den USA ist American Airlines ein Vertreter. Cathay Pacific plant den Wechsel auf Zehnerreihen. Boeing gibt an, dass rund die Hälfte ihrer Neubestellungen diese Konfiguration auswählen – ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2008.

Inneramerikanische Langstrecken

Für die Economy-Passagiere bedeutet das zehn Zentimeter weniger Sitzfläche – die Sitzbreite schrumpft von rund 54 Zentimeter auf nunmehr 44. Die engeren Flugzeuge sollen interamerikanisch eingesetzt werden – so auf Langstrecken zwischen Ost- und Westküste, nach Hawaii und Guam. Die Maßnahme erhöht die Kapazität auf 364 Sitze – 28 in der Business-Klasse und 336 in der Economy.

Der gewonnene Platz wird in komplette Flachbetten-Sitze in der Business-Class investiert, denn sie bringen den Fluggesellschaften das meiste Geld. Um die Economy-Passagiere zu besänftigen, sollen die neuen Sitze mit einer Steckdose ausgestattet werden sowie zwei Halterungen für Smartphones oder Tablets. Zudem sollen die Flugzeuge mit Wifi ausgestattet werden, damit die Kunden ihre eigenen Sendungen ins Flugzeug streamen können. Noch ist unklar, ob die neu bestellten 777-300ER auch zehn Sitzplätze in den Economy-Reihen haben sollen.

Mehr zum Thema

airbus a350 swiss 58

Swiss schickt ihre Airbus A350 im Sommer nach Nizza

Swiss gebauede basel flughafen

Swiss verkauft ihr Erbe am Flughafen Basel

ticker-swiss

HB-IFB: Swiss hat zweiten Airbus A350 übernommen

Passagierinnen von Swiss: Sie erfahren neu deutlicher, dass Swiss zu Lufthansa Group gehört.

Swiss weist nun an Bord auf Zugehörigkeit zu Lufthansa Group hin

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies