Die Heckflosse eines Skymark-A380 wird verladen: Die Airline macht Airbus Vorwürfe.

Bestellung der A380Skymark attackiert Airbus

Airbus streicht Skymarks Bestellung von 6 A380. Die japanische Fluglinie hätte lieber neue Bedingungen ausgehandelt. Sie fühlt sich von Airbus genötigt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit vier Jahren habe man an der Einführung des Airbus A380 gearbeitet, sagt Shinichi Nishikubo. Doch inzwischen sei das Umfeld in der Luftfahrtbranche sehr schwierig geworden, so der Chef von Skymark in einem Brief an Kunden und Aktionäre. Der schwache Yen und die zunehmende Konkurrenz mache das Geschäft für seine Fluglinie härter.

Seit April stand Skymark deshalb mit Airbus in Gesprächen. Die japanische Fluggesellschaft wollte den Vertrag über den Kauf von sechs A380 anpassen. Dabei geht es um einen Wert nach Listenpreisen von 2,5 Milliarden Dollar. Die japanische Fluglinie hätte die Order entweder gerne storniert oder von Airbus Zugeständnisse erhalten. «Es waren sehr harte Verhandlungen und wir konnten noch immer keine Lösung finden», so Skymark-Chef Nishikubo im Schreiben von Dienstag (29. Juli).

«Skymarks Unabhängigkeit bedroht»

Das liege an den vielen Bedingungen, welche der Flugzeugbauer stelle, klagt Nishikubo. Unter anderem bestehe Airbus auf einer «unverschämt» hohen Kompensationszahlung im Falle einer Annullierung. Vor allem eine Bedingung kam dem Skymark-Chef aber in den falschen Hals. Es ist eine Bedingung für den Fall, dass Skymark die A380 weiterhin will.

Wenn Skymark an den A380 festhalte, so habe Airbus verlangt, dann müsse sich die Airline unter das Dach einer großen Fluggesellschaft begeben. «Wir können diese forsche Verhandlungsart nicht akzeptieren, die unsere Unabhängigkeit bedroht», so Nishikubo. Skymark sei immer stolz auf die Selbstständigkeit gewesen. Genau das habe es dem Unternehmen erlaubt, die Branche zu verändern.

Airbus sieht es etwas anders

Man führe die Gespräche mit Airbus aber fort, so Skymark. Die Japaner hoffen noch immer zu einer guten Lösung zu kommen. Doch Airbus meldete am Dienstag, man habe aufgrund der Gespräche und des ausdrücklichen Wunsches der Airline den Vertrag von 2011 aufgelöst. Man behalte sich nun alle Rechte vor. Airbus sucht nun Käufer für die beiden bereits fertig gestellten Skymark-A380.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack