A320 Neo von Salam Air: Die Fluglinie plant um.

Statt A320 NeoSalam Air schaut sich Airbus A321 LR und A220 an

Der Billigflieger aus dem Oman orderte sechs A320 Neo und will noch mehr Flugzeuge. Dabei schaut sich Salam Air auch den A321 LR und den A220 an.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Oman hat vor drei Jahren seinen ersten Billigflieger bekommen. Salam Air startete mit drei geleasten Airbus A320 und entschied im vergangenen Jahr, mit einer Order über sechs A320 Neo künftig auf die neu motorisierte Variante des Kurz- und Mittelstreckenjets zu setzten. Doch ob die Fluglinie dabei bleibt, ist derzeit nicht mehr sicher.

Salam-Air-Chef Mohamed Ahmed verriet der Zeitung The National, dass die Fluglinie erwägt, sich bei weiteren Bestellungen für andere Airbus-Modelle zu entscheiden. Konkret gehe es um den größeren Airbus A321 Neo in der Langstrecken-Variante LR und den Regionaljet Airbus A220, der zuvor als Bombardier C-Series bekannt war.

Altes Spiel: Eintypen-Modell vs. diverse Flotte

Die Airline überprüft derzeit ihren Geschäftsplan. Sie will vor einer Entscheidung zur Flotte zuerst schauen, wie sich ihr Wachstum in diesem Jahr entwickelt. Derzeit stünden noch die Erteilung mancher Flugberechtigungen aus sowie der Auftrag eines Mineralölunternehmens, so Ahmed. Diese Zeit nutzt das Management, um den Mix ihrer künftigen Flotte zu überprüfen.

«Es bringt schon Vorteile, wenn wir an einem Flugzeug festhalten, mit dem wir alles abdecken können», erklärt Ahmed. Jedoch überprüfe das Management, ob sich auf längere Strecken oder Routen mit geringer Kapazität unterschiedliche Jets lohnten. Sollte sich dies bewahrheiten, werde man einen genauen Blick auf den A321 Neo LR und den A220 werfen, so Ahmed gemäß The National.

A220 lukrativ für Werksverkehr

Der A321 Neo LR soll laut Ahmed nicht nur für längere Flüge reizvoll sein. Er könnte auch eine Entlastung für Stoßzeiten bieten. Der kleinere A220 wäre hingegen eine Möglichkeit, um den Werksverkehr der Ölfirmen abzuwickeln, so Ahmed weiter. Diese Flüge sind meist kurz und gehen zu kleineren Flughäfen.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre will Salam Air ihre Flotte von drei A320 und einem A320 Neo auf insgesamt 20 Flieger aufstocken. Dazu wird sie noch in diesem Jahr die restlichen fünf A320 Neo übernehmen. Entgegen der Planung werden die Flugzeuge wegen Produktionsverzögerungen nicht noch vor dem Sommer, sondern erst im Herbst ausgeliefert.

Mehr zum Thema

Omans Hauptstadt Muskat: Das Land erhält eine neue Billigairline.

Omans neue Billigairline hebt bald ab

Salam: Das Wort hat verschiedene Bedeutungen. Zum einen heißt es «Sicherheit», es bedeutet aber auch «Frieden».

Omans erste Billigairline setzt auf Airbus A320

«Die E2-Jets sind mehr als ein Neo oder eine Max. Sie sind zu drei Viertel neu», sagt Rodrigo Silva e Souza, Marketingchef der Zivilflugzeugsparte von Embraer. Im Bild die Produktion im Werk in São José dos Campos.

Das Duell Embraer E2 gegen Airbus A220

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies