Irkut MS-21 bei Tests: Warten ist angesagt.

Russischer Kurz- und MittelstreckenfliegerMS-21 wird nicht mehr 2020 zugelassen

Die Corona-Krise bremst auch den neuen russischen Kurz- und Mittelstreckenjet aus. Die Irkut MS-21 wird wohl erst 2021 zugelassen.

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Im Mai munkelte man schon. Es gebe Zweifel, dass die Irkut MS-21 noch in diesem Jahr zertifiziert werde, schrieben russische Medien. Jetzt gibt es die Bestätigung von hoher Stelle: vom ehemaligenrussischen Verteidigungsminister Anatoly Serdyukov. Er ist heute bei Irkuts staatlichem Mutterkonzern Rostec für die Luftfahrt zuständig.

Im Interview mit dem Sender RBC sagte Serdyukov auf die Frage, ob die MS-21 Ende 2020 ihre Zulassung bekommen werde: «Ich denke nein.» Problematisch seien besonders Tests in verschiedenen Klimazonen. Durch die Covid-19-Pandemie seien die Logistik und die Einbeziehung ausländischer Spezialisten nur schwer zu bewältigen.

Flug mit PD-14 noch in diesem Jahr

Dagegen soll der erste Flug des Kurz- und Mittelstreckenjets mit dem neuen russischen Triebwerk Aviadvigatel PD-14 laut Serdyukov noch Ende 2020 stattfinden. Im Juni war der Motor erstmals testweise an einem Flieger installiert worden. Die MS-21 soll einst dem Airbus A320 Neo und der Boeing 737 Max Konkurrenz machen.

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