Screenshot aus dem Video, das die MA700 zeigen soll: Hob das Flugzeug ab?

Geheimnisvolles Video aufgetauchtLebenszeichen von chinesischer ATR-Konkurrentin MA700?

Jahrelang war es still um die Entwicklung des neuen chinesischen Turbopropflugzeugs. Nun könnte ein Lebenszeichen von der Xian MA700 aufgetaucht sein. Doch es gibt etliche Fragezeichen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Ab 2013 arbeitete der chinesische Flugzeugbauer Xian Aircraft an einem Turboproflugzeug namens MA700. Im Vergleich zur Vorgängerin MA60 beziehungsweise deren modernisierter Version MA600 wurde der Rumpf auf 30,5 Meter verlängert. So sollten etwa 68 bis 86 Fluggäste Platz finden. Doch dann gab es ein gravierendes Problem.

Denn 2021 verweigerte Kanada dem Triebwerksbauer Pratt & Whitney Canada die Lizenz zum Export des PW150 C nach China - und genau dieses Triebwerk sollte die MA700 antreiben. Damit war Chinas rop-Konkurrent für ATR und damals auch noch für De Havilland Canada Dash 8 vorerst aus dem Rennen. Doch nun könnte es ein Lebenszeichen geben.

Video soll MA700 beim Rollen und Beschleunigen zeigen

So berichtete kürzlich zuerst das Magazin Aviation Week von einem Video, das im Internet aufgetaucht sei und die Xian MA700 beim Rollen und dann beim Beschleunigen zeige. Allerdings sei nicht mehr zu sehen, ob das Flugzeug schließlich abhebe oder nicht. Dieses fehlende Ende ist aber nicht das einzige Geheimnisvolle an dem Clip.

Auch ist weder bekannt, von wann er stammt, noch lässt sich die Echtheit unabhängig verifizieren. Außerdem haben sich weder Xi’an Aircraft noch deren Mutterkonzern Avic zu den Aufnahmen geäußert.

Eigenes Triebwerk oder Einigung mit Kanada?

Die große Frage zur MA700 ist weiterhin die nach dem Triebwerk. Eine Antwort könnte eine Einigung mit Kanada sein - oder eine chinesische Weiterentwicklung. 2021 hieß es, für eine Integration des WJ-6-Triebwerks der Harbin Engine Factory müsste Xian Aircraft markante Veränderungen an der Konstruktion vornehmen. Über das russische Klimov TV7-117 wurde auch spekuliert, es galt nach dem Absturz einer Iluyshin Il-112 aber nicht als echte Option.

Sehen Sie hier das Video - oder eine kurze Version davon:

Mehr zum Thema

Xian MA700: Wir wird sie abheben?

ATR-Konkurrent MA700 ist akut gefährdet

Chinesischer ATR-Konkurrent nimmt Gestalt an

Chinesischer ATR-Konkurrent nimmt Gestalt an

Xian Aircraft bietet mit der bereits fliegenden MA60/MA600 und der neuen MA700 Turbopropflieger an, die Konkurrenten zu ATR und Bombardiers Dash 8 werden sollen.

Erste Xian MA700 hat Flügel

Xian Aircraft bietet mit der bereits fliegenden MA60/MA600 und der neuen MA700 Turbopropflieger an, die Konkurrenten zu ATR und Bombardiers Dash 8 werden sollen.

Chinas fliegende Arche ab 2019 in der Luft

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies