B747 von Iran Air: Kann bald auch im eigenen Land gewartet werden.

Iran will Boeings warten

Internationale Sanktionen erschweren dem Iran die Reparatur ausländischer Maschinen. Offenbar fand das Land nun eine Lösung für das Problem.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die iranische Luftfahrtbehörde will eine Lösung gefunden haben, um die Wartung und Reparatur aller Leichtflugzeuge, Langstreckenflieger und Hubschrauber selbst auszuführen. Das sagte Generaldirektor Mostafa Haqiqatjou der Nachrichtenagentur FNA. Dazu gehören auch Maschinen von Boeing, Airbus und Fokker. Man habe inzwischen die Technik, um die Arbeiten voll und ganz im Iran auszuführen. Laut Haqiqatjou haben sowohl private als auch Regierungsunternehmen die nötigen Ressourcen, um große Flieger aus dem Ausland selbst in Stand zu halten. Bei den kleineren Fliegern sei man schon sehr weit: «Über 95 Prozent der Reparaturen werden schon im Iran erledigt», so der Generaldirektor. Schon bald werde man auch die größeren Maschinen komplett selbst warten können.

Nachdem die internationalen Sanktionen gegen das Land immer weiter verschärft worden waren, hat man mit Hochdruck daran gearbeitet, die Technik selbst anbieten zu können, damit die Flieger im Land nicht verkommen. Im letzten Jahr hatte die UNO Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen das Land bewilligt, laut denen keine amerikanischen Flieger mehr an das Land verkauft werden dürfen. Auch keine Flugzeuge, die zu 10 Prozent aus Bauteilen aus den USA bestehen, sind im Verbot eingeschlossen. Zuletzt hatten die USA die Sanktionen noch verschärft und Geschäfte mit iranischen Unternehmen aus dem Finanz- und Energiesektor unter Strafe gestellt (aeroTELEGRAPH berichtete).

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

ticker-airbus-neo-1

Airbus unzufrieden mit Liefertempo von Pratt & Whitney

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack