Airbus A300 von Iran Air: Die Flotte ist massiv veraltet.

Iran besorgt sich Ersatzteile

Jahrelang musste sich der Iran selbst helfen, um die veraltete Flotte seiner Airlines zu warten. Das soll sich in den nächsten Wochen ändern.

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400 Millionen Dollar an Ersatzteilen – so viel soll schon in den nächsten Wochen in den Iran geliefert werden. Dank des Abkommens, welches der Iran im November in Genf unterzeichnete, ist der Import dieser für die Wartung von Flugzeugen wichtigen Teile nun erlaubt. Aus Europa sollen schon bald die ersten Lieferungen eintreffen, heißt es von der Regierung.

Doch das Geld dafür haben die nationalen Fluggesellschaften nicht. Über 60 Prozent der gesamten iranischen Flotte von rund 220 Fliegern kann momentan aus technischen und finanziellen Gründen nicht abheben. Das verschlimmert die Situation weiter. Alle Fluglinien haben hohe Schulden und schreiben Verluste.

Hilfe vom Entwicklungsfonds

Um der Luftfahrt im Land wieder Leben einzuhauchen, hat die zivile Luftfahrtorganisation Irans nun vom Entwicklungsfonds des Landes Unterstützung eingefordert, berichtet das Nachrichtenportal Tasnimnews. Durch die Reparaturen soll sich der desolate Zustand der Luftfahrt verbessern.

Doch Ersatzteile dürften nur ein erster Schritt sein: Denn Die Flotte hat ein Durchschnittsalter von rund 22 Jahren. Eine ganze Reihe Flieger müssten in nächster Zeit ersetzt werden. Auch da erhofft man sich bald Importe.

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