Airbus A320 Neo in den Farben von Indigo: Der Verkauf wird neu verhandelt.

Airbus-Offerte ist verfallenIndigo verhandelt Mega-Order für A320 neu

Die indische Fluglinie unterzeichnete letzten Herbst eine Absichtserklärung für eine riesige Bestellung bei Airbus. Nun ist die verfallen. Was passiert mit der erhofften Order für 250 A320 Neo?

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Aditya Ghosh schwärmte. «Die zusätzlichen Flugzeuge erlauben es uns, weiterhin unsere tiefen Preise und unseren stressfreien Service neuen Kunden und Märkten zu offerieren», sagte der Präsident von Indigo vergangenen Oktober. Eben hatte er eine Absichtserklärung zum Kauf von 250 Airbus A320 Neo unterzeichnet. Es war ein Deal im Umfang von 26 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Und es war die in Stückzahlen gemessen größte Bestellung in der Geschichte von Airbus.

Doch nun wackelt die Order der indischen Billigairline und Marktführerin. Wie Indigo in einer Eingabe an die indische Börsenbehörde mitteilte, sind die in der Absichtserklärung enthaltenen Konditionen verfallen. Das heißt: Der Deal muss neu verhandelt werden. Man führe bereits Gespräche mit Airbus über eine Order einer «bedeutenden Anzahl» von Flugzeugen der A320-Familie, so Indigo. Genauer wurde die Fluglinie aber nicht.

Neue Konkurrentinnen für Indigo auf regionaler und nationaler Ebene

Tatsache ist, dass der indische Markt nach wie vor schwierig ist. Die Preise stehen unter Druck und die Gebühren sind vielerorts sehr hoch. Indigo ist zwar eine der einzigen Anbieterinnen, die Gewinn macht – und das schon seit sieben Jahren. Letztes Jahr aber sank der Überschuss um 60 Prozent auf 3,2 Milliarden Rupien oder umgerechnet rund 45 Millionen Euro. Und mit neuen Konkurrentinnen auf regionaler Ebene sowie neuen nationalen Airlines wie etwa Vistara verschärft sich die Situation nochmals.

Um das künftig Wachstum zu finanzieren, will die Indigo-Mutter Inter Globe Aviation nun rund 10 Prozent ihrer Aktien an die Börse bringen. So sollen umgerechnet 350 Millionen Euro in die Kassen gespült werden. Kürzlich prognostizierte die indische Airline, bis in zehn Jahren eine Flotte von 1000 Fliegern zu haben.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abnehmen des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack