Es scheint, als hätte US-Präsident Donald Trump überall seine Hände im Spiel. Das US-Magazin Politico berichtet, dass der geplante G7-Gipfel aufgrund der Feierlichkeiten zu Trumps 80. Geburtstag um einen Tag verschoben werden musste. Nun treffen sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen der Welt vom 15. bis 17. Juni im französischen Évian-les-Bains direkt am Genfersee.
Die knapp 10.000-Seelen-Gemeinde ist nach 2003 bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Treffens. Évian-les-Bains liegt am südlichen Ufer des Genfersees. Der wichtigste Flughafen für das Treffen ist der Flughafen Genf. Weil Delegationen, Staatschefs und Medienvertreter den zweitgrößten Schweizer Airport nutzen, kann es vom 12. bis 19. Juni zu erheblichen Einschränkungen kommen, teilt er mit.
C-17 und Boeing 787-8 in Genf
Zwar betont der Airport, dass kommerzielle Flüge weiterlaufen, vereinzelte Anpassungen aber möglich sein könnten. Reisende werden gebeten, bereits drei Stunden vor Abflug am Flughafen Genf zu sein. Zwischen dem 14. und 18. Juni bleiben zudem die Besucherterrassen Panorama, Chef und North Area geschlossen.
Gleichzeitig starten und landen in dieser Zeit Luftfahrzeuge am Flughafen, die sonst eher nicht vor Ort sind. Neben einer Boeing 787-8 der koreanischen Delegation auch zahlreiche US-Militärmaschinen. Einen Überblick über die Flugzeuge finden Sie in unserer Bildergalerie. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.
Die G7-Flugzeugparade am Flughafen Genf
C-17A Globemaster III der US Air Force (Kennung 07-7182) am Flughafen Genf.
Ein CH-47 Chinook am Flughafen Genf. Der schwere Transporthubschrauber der US Army gehört zur Sicherheitsinfrastruktur rund um den G7-Gipfel im nahen Évian-les-Bains.
Gleich vier CH-47 Chinook der US Army stehen derzeit am Flughafen Genf
Eine Boeing 787 der koreanischen Delegation am Flughafen Genf.