ATR 72 von Fly 91: Die Flotte bekommt kräftig Zuwachs.

Indische RegionalairlineFly 91 bestellt 40 ATR 72 und plant massive Expansion

Mit sechs ATR 72 fliegt die indische Regionalairline heute 13 Ziele in Indien an. Jetzt stellt sie die Weichen für deutliches Wachstum: Fly 91 bestellt 40 weitere ATR 72 und will ihre Flotte bis 2031 auf 60 Flugzeuge ausbauen.

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Vor zweieinhalb Jahren ging es los. Am 12. März 2024 nahm Fly 91 den Betrieb auf. Inzwischen bedient die junge indische Regionalairline mit sechs geleasten ATR 72 insgesamt 13 Ziele und führt pro Woche 280 Flüge durch. Ihre Basis liegt am Manohar International Airport nördlich von Goa.

Sie konzentriert sich dabei auf sogenannte Tier-2-Städte (mittelgroße Ballungszentren mit einer Einwohnerzahl zwischen einer und vier Millionen) sowie Tier-3-Städte (100.000 bis 1 Million). Aktuell bedient sie die Insel Agatti, Bengaluru, Hubli/Dharwad, Hyderabad, Indore, Jalgaon, Kochi, Nanded, Pune, Rajahmundry, Sindhudurg, Solapur und Vijayawada. Der Name Fly 91 stammt von der internationalen Telefonvorwahl Indiens - der 91.

Fly 91 setzt voll auf regionale Flüge

Doch dabei soll es nicht bleiben. Im Juni kündigte Fly 91 an, die Flotte bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 auf zehn bis zwölf Flugzeuge ausbauen zu wollen. Nun macht die Fluglinie den konkreten Schritt zur Umsetzung - und geht dabei noch weiter: Sie hat eine Bestellung für 40 ATR 72 platziert.

Die Auslieferungen beginnen im Jahr 2027 und dauern bis 2032. Das neue Flottenziel setzt die Regionalairline nun bei 60 Flugzeugen im Jahr 2031. «Von Anfang an haben wir an das Zusammenspiel zweier vielversprechender Chancen geglaubt: Indiens Wachstumsstory und das Potenzial des Regionalflugverkehrs. Dieser Auftrag über 40 Flugzeuge ist ein entscheidender Meilenstein für Fly 91 und bildet die Grundlage, um unsere Vision in den kommenden Jahren umzusetzen», sagt Mitgründer Harsha Raghavan.

Fly 91 profitiert vom staatlichen Luftfahrtprogramm

Fly 91 profitiert dabei vom kürzlich verlängerten und ausgebauten Programm der indischen Regierung für Regionalflüge, das früher Udan hieß und nun Viksit Udan heißt. Es läuft bis 2036 und stellt 288,4 Milliarden Rupien (2,6 Milliarden Euro) bereit, mit deren Hilfe 100 Flughäfen sowie 200 Hubschrauberlandeplätze modernisiert oder gebaut und 120 neue Ziele an das Flugnetz angeschlossen werden sollen. Zudem sorgt das Programm für bezahlbare Flüge für bis zu 40 Millionen Reisende - auch mit Subventionen für Betreiber der Strecken.

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