So soll Eve's Flugtaxi aussehen:

EvtolEmbraer zeigt Evtol Eve in voller Größe - und präsentiert ersten festen Kunden

Embraer-Tochter Eve hat zum ersten Mal ein komplettes Vorführmodell ihres Evtols in Originalgröße präsentiert. Außerdem hat ein Kunde aus São Paulo einen festen Vertrag unterzeichnet.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mehrere Hundert Evtol-Start-ups sind in den vergangenen Jahren entstanden. Die Abkürzung steht für Electric Vertical Takeoff and Landing und bezeichnet elektrisch angetriebene Senkrechtstarter, oft auch einfach Flugtaxis genannt. Unter den bekannteren Entwicklern befand sich auch die deutsche Firma Lilium. Sie ging jedoch pleite.

Einige andere große Evtol-Hersteller haben Vorteile, da sie breiter aufgestellt sind. So entwickelt beispielsweise das amerikanische Unternehmen Archer sein Modell Midnight nicht nur in einer zivilen Variante, sondern auch in einer militärischen - zusammen mit der United States Air Force. Und die Firma Eve Air Mobility ist eine Tochter des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer, der das Projekt vorantreibt.

Unbemannter Testflug als nächster Schritt

Schon im Sommer 2022 stellte Eve auf der Farnborough Air Show ein Vorführmodell aus - allerdings bestand es ausschließlich aus Kabine und Cockpit. Am Sonntag (15. Juni) hat das Unternehmen auf der Paris Air Show nun erstmals ein vollständiges Vorführmodell in Originalgröße gezeigt.

Der erste Prototyp soll in Brasilien «später in diesem Sommer» zum Erstflug abheben, sagte Eve-Chef Johann Bordais. Dabei handelt es sich zunächst um einen ferngesteuerten Prototyp ohne Kabine, der sich auf die Technik fokussiert. Vor Jahresende soll zudem der Bau eines vollwertigen Prototyps beginnen, der für die Zertifizierung geeignet ist und ab 2026 mit Pilot oder Pilotin abheben soll.

Sechs Prototypen und eine feste Unterschrift

«Ingesamt sind fünf bis sechs Prototypen nötig für die Zertifizierung», so Bordais. Erste Auslieferungen sollen 2027 geschehen. Die Produktionsrate ist laut dem Manager mit «bis zu 120 pro Jahr» zu Anfang geplant, «dann verdoppeln wir und schließlich wollen wir 480 erreichen».

Und es gibt nun auch einen ersten festen Kunden: Revo, eine brasilianische Tochter der portugiesischen Omni Helicopters International, hat einen verbindlichen Rahmenvertrag zum Kauf von bis zu 50 Evtols von Eve unterzeichnet. Aktuell bietet Revo Helikopterflüge auf festen Routen im Raum São Paulo an.

Sehen Sie hier auch ein Video des Eve-Vorführmodells:

Mehr zum Thema

ticker-embraer

Embraer und Strata prüfen Zusammenarbeit bei E2-Produktion

Bermudair bestellt bei Airbus 10 Airbus A220.

Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026

ticker-embraer

Embraer erwartet Bedarf von 8500 Regionaljets bis 2045

ticker-embraer-ejet

Embraer und Adani wählen Standort für Flugzeugmontage in Indien

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin