Nach der Pleite von Primera Air lieferte Airbus den ersten A321 LR im November 2018 an Arkia aus.

ArkiaDie erste Airline hat einen Airbus A321 LR

Airbus hat den allerersten A321 LR ausgeliefert. Doch die israelische Fluglinie Arkia nutzt das Potenzial des kleinen Langstreckenfliegers nicht voll aus.

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Eigentlich sollte das Flugzeug an Primera Air gehen. Doch im Oktober meldete die nordeuropäische Billigairline Insolvenz an. Arkia sprang in die Lücke. Die israelische Fluggesellschaft wurde Erstbetreiberin des Airbus A321 LR. Am Dienstag (13. November) übernahm sie nun die Maschine mit dem Kennzeichen 4X-AGH.

Arkia wird das Potenzial der Langstreckenversion des A321 Neo jedoch nicht voll nutzen. Denn die israelische Fluglinie baut 220 Sitze in den Flieger ein. Damit sinkt die Reichweite auf 3300 Seemeilen oder 6110 Kilometer. Das reiche für alle Ziele in Indien und Europa, argumentiert das Management.

Neues Konzept bei den Türen

Maximal kann der A321 LR 4000 Seemeilen weit fliegen - aber nur mit 206 eingebauten Plätzen. Für die zusätzliche Reichweite hat Airbus eine neue Rumpfsektion in der Mitte entwickelt. Daneben bekam der neue Jet drei zusätzliche Tanks in der Flugzeugmitte, was die Frachtkapazität reduziert. Änderungen gibt es auch bei den Türen. Zwei Notausstiege sind nun über den Tragflächen angebracht. Tür Nummer zwei wurde gestrichen und die dritte Tür leicht nach hinten versetzt.

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