C-Series: Bombardier braucht einen Großauftrag.

Order in AussichtDelta will C-Series - wenn der Preis stimmt

Nachdem Bombardier der Auftrag bei United wohl durch die Lappen geht, könnten die Kanadier bei Delta Air Lines Erfolg haben. Nur ein Punkt ist derzeit noch ein Hindernis.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Jetzt geht es so richtig los. Bombardier hat Anfang der Woche die Produktion der C-Series auf die volle Kapazität hochgefahren. Zugleich startete das Training der Piloten der Erstnutzerin Swiss in Mirabel bei Montreal. Die Schweizer Lufthansa-Tochter soll im zweiten Quartal das erste von 20 bestellten Exemplaren des-Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges erhalten.

Damit kehrt nach den finanziellen Turbulenzen von vergangenen Jahr langsam wieder Ruhe bei Bombardier ein. Was der kanadische Hersteller nun aber noch dringend braucht, ist eine Großbestellung. Die Hoffnungen auf eine Order von United scheinen sich zu zerschlagen. Die amerikanische Airline soll sich gemäß noch unbestätigten Berichten für die billigere Boeing 737 entschieden haben. Dafür lockt nun aber ein Auftrag einer anderen großen US-Fluglinie.

C-Series innovativ, aber teuer

Es sei ein «sehr wettbewerbsfähiges Flugzeug», sagte Delta-Air-Lines-Chef Richard Anderson dieser Tage über die C-Series als er mit Analysten sprach. «Das gilt insbesondere in Bezug auf die Innovationen bei den Triebwerken». Man werde sich Bombardiers C-Series deshalb «sehr ernsthaft anschauen».

Nur ein Aber baute Anderson in seine Aussage ein. Das «wettbewerbsfähig» gilt für den Delta-Chef nur bei «einem guten Preis». Und genau da ist Bombardier in der Vergangenheit gescheitert. So wählte City Jet etwa den russischen Sukhoi Superjet, weil «der Preis der C-Series für einen Regionalcarrier eine ziemliche Herausforderung», ist, wie Peter Oncken vom City-Jet-Eigner Intro Group im Interview mit aeroTELEGRAPH erklärte. Bombardier kündigte aber an, beim Preis künftig Zugeständnisse zu machen um große Kunden zu gewinnen.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta wehrt sich gegen Umzug am Flughafen London-Heathrow

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic erbost, dass Partnerin Delta Air Lines in London-Heathrow das Terminal wechseln soll

Airbus A321 Neo von Delta: Einige werden ein spezielles Interieur haben.

Keine Gepäckfächer, dafür Betten - so fliegt die NBA künftig mit Delta

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge zwischen Boston und Reykjavík auf

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack