MD-90 von Delta Air Lines: Ein letzter Flug nach Atlanta.

Letzte FlügeDelta verabschiedet MD-88 und MD-90

Es gab nur noch eine Airline in den Vereinigten Staaten, die mit MD-88 und MD-90 Passagiere flog. Jetzt hoben die McDonnell-Douglas-Jets zum letzten Mal für Delta ab.

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Im Januar 1986 orderte Delta Air Lines bei McDonnell Douglas ihre ersten 30 MD-88. Die Airline sicherte sich zudem Optionen für 50 weitere Exemplare. Die ersten acht der Kurz- und Mittelstreckenflieger wurden ab 1988 noch als MD-82 ausgeliefert und später modernisiert. 1995 war Delta dann Erstkunde des Nachfolgemodells MD-90.

Auch lange nachdem Boeing 1997 McDonnell Douglas übernommen hatte, hielten sich die Flugzeuge in Deltas Flotte. Im Februar 2020 waren es noch 47 MD-88 und 29 MD-90. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Im Zuge der Krise werde man die Flotte verkleinern und auch die beiden Modelle im Juni vorzeitig ausflotten, teilte die Fluglinie Ende April mit.

Rund 750 Millionen Passagiere

Nun ist es soweit. Am Dienstag (2. Juni) schickte Delta die Flieger, die lange Jahre die Arbeitspferde der Airline auf Inlandsstrecken waren, auf ihre letzten Flüge. Der letzte MD-90-Flug ging mit der Nummer DL90 von Houston nach Atlanta. Der Abschied von der MD-88 fand als Flug DL88 auf der Strecke von Washington-Dulles nach Atlanta statt.

Delta war die letzte Fluglinie in den USA, die mit MD-88 und MD-90 Passagiere beförderte. In die MD-88 passten 149 Passagiere, in die MD-90 sogar 158 Reisende. Die Fluggesellschaft schätzt, dass sie insgesamt 750 Millionen Fluggäste mit den beiden Flugzeugtypen transportiert hat. Auf dem Höhepunkt gehörten 185 der Jets zur Flotte und bestritten täglich etwa 900 Flüge.

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Der Absturz von American-Airlines-Flug AA191 im Jahr 1979 war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 der schwerste Luftfahrtunfall in den USA. Alle 271 Insassen der <strong>McDonnell Douglas DC-10</strong> kamen ums Leben, als der Jet kurz nach dem Start verunglückte. Die Federal Aviation Administration entzog der DC-10 daraufhin für etwa einen Monat die Lizenz. Wie sich schliesslich herausstellte, war aber falsche Wartung die Ursache für den Absturz.

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