Cockpit der neuen C-Series: Neue Probleme.

C-Series verspätet sich erneut

Wenige Tage vor dem Erstflug meldet Bombardier, dass der erste Start des neuen Flugzeuges erst Ende Juli stattfindet. Es ist nicht die erste Verspätung.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Management nannte den Zeitplan sowieso sportlich. Mitte 2014 wollte Bombardier die ersten Flugzeuge an Kunden ausgeliefern. Doch nun ist der Termin in Frage gestellt. Denn wie Bombardier am Mittwoch (26. Juni) kurzfristig bekannt gab, muss der Erstflug der C-Series um einen Monat verschoben werden. Dabei erklärte der kanadische Flugzeugbauer noch letzte Woche, es laufe alles wie geplant. Der Jungfernflug könne Ende Juni stattfinden. Man habe beschlossen, dass es besser sei, «sich noch ein paar Wochen Zeit zu nehmen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist», sagte Sprecher Marc Duchesne der Zeitung Financial Post.

Ursprünglich war der Erstflug der neuen C-Series Ende 2012 geplant. Doch schon dann verschob Bombardier ihn kurzfristig um sechs Monate. Es gebe «Probleme» mit einigen Zulieferern, erklärte der Konzern aus Montreal damals. Nun gibt es andere Gründe. Man führe zusätzliche Software-Upgrades durch, um die Systeme zu verbessern. Die Testpiloten und Qualitätssicherer hätten das empfohlen.

Kunden warten ab

Für Bombardier kommt die erneute Verspätung zum falschen Zeitpunkt. Bei der Paris Air Show landete der Flugzeugbauer keinen einzigen Auftrag für seinen neuesten Flieger. Viele potenzielle Kunden warten wohl ab, um den erfolgreichen Erstflug der C-Series zu beobachten.

Bombardier will mit der C-Series-Linie eine ernsthafte Konkurrenz für die Single-Aisle-Flieger der beiden dominierenden Produzenten Airbus und Boeing bieten. Mit Platz für 110 bis 150 Passagiere würde er die verkaufsstarken Kurz- und Mittelstreckenflieger A320 und B737 angreifen. Bombardier nennt als Vorteil ihrer C-Series, dass die neuen Flugzeuge etwa 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als die Produkte der Konkurrenz.

Mehr zum Thema

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Eine Gulfstream G800.

Businessjets boomen, Turboprops leiden unter Strafzöllen der USA

ticker-bombardier

Bombardier übertrifft Prognosen 2025 und schließt Turnaround ab

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack