Leap-1A-Triebwerk an einem Airbus A320 Neo: Manche brauchen neue Teile.

CFMBeim Airbus A320 Neo gibt es jetzt auch ein Problem mit den Leap-Triebwerken

Aktuell haben vor allem Airbus A320 Neo mit Triebwerken von Pratt & Whitney Probleme. Doch auch bestimmte CFM-Motoren bereiten Ärger - es droht vorzeitige Materialermüdung.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Probleme mit Triebwerken von Pratt & Whitney plagen aktuell viele Fluggesellschaften weltweit. Während der Airbus A220 und die Embraer E2 ausschließlich mit diesen Motoren unterwegs sind, gibt es für die A320-Neo-Familie eine Alternative: das Triebwerk Leap-1A von CFM International. Die Lufthansa-Gruppe setzt etwa auf Motoren beider Hersteller und auch die indische Airline Indigo freut sich, nach Pratt- jetzt auch CFM-Motoren zu erhalten.

Allerdings hatte in der Vergangenheit auch das CFM Leap seine Probleme - und nun gibt es ein neues. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat am 19. Mai eine Lufttüchtigkeitsanweisung erlassen, die am 23. Juni in Kraft tritt. Sie betrifft das Leap-1A-Triebwerk, das die Flugzeuge der Airbus-A320-Neo-Familie antreibt, während das Leap-1B der Boeing 737 Max nicht betroffen ist. Es geht um die Gefahr vorzeitiger Materialermüdung.

Unzulänglichkeiten im Herstellungsprozess

CFM International hat selber herausgefunden und die Federal Aviation Administration darüber benachrichtigt, dass bestimmte Rotorscheiben der Hochdruckturbine, Dichtungen und Rotorspulen des Triebwerks aus einem Material hergestellt wurden, bei dem der Verdacht besteht, dass es aufgrund von Eiseneinschlüssen verminderte Materialeigenschaften aufweist. Grund seien Unzulänglichkeiten im Herstellungsprozess, heißt es in der Lufttüchtigkeitsanweisung.

Sie schreibt vor, betroffene Teile mit bestimmten Seriennummern auszutauschen, «um den unsicheren Zustand dieser Produkte zu beheben». Ansonsten bestehe die Gefahr von Brüchen und anschließenden unkontrollierten Ausfällen der Komponenten. Das wiederum könnte «zu einer unkontrollierten Freisetzung von Trümmern, einer Beschädigung des Triebwerks und einer Beschädigung des Flugzeugs führen», schreibt die Behörde.

In den USA weniger als 40 Triebwerke betroffen

Die FAA geht davon aus, dass es 38 betroffene Triebwerke an Jets gibt, die in den USA registriert sind. Wie schnell die Betreiber die Teile austauschen müssen, hängt davon ab, welche Komponenten mit welchen Seriennummern betroffen sind. In vielen Fällen ist dies aber vorgeschrieben, bevor das Triebwerk die nächsten 50 Flüge absolviert hat.

Die Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA können Sie hier selber lesen.

Mehr zum Thema

Über 30 Airbus A320 und A321 Neo wegen Pratt-Problemen am Boden - Indigo wechselt zu CFM

Über 30 Airbus A320 und A321 Neo wegen Pratt-Problemen am Boden - Indigo wechselt zu CFM

P&W-Triebwerk an einem A320 Neo von Lufthansa: Drei Jets stehen aktuell still.

Lufthansa parkt drei Airbus A320 Neo wegen Problemen bei Pratt and Whitney

Der erste A320 Neo von Eurowings mit neuen, nicht ausfahrbaren Landelichtern.

Warum fliegen Eurowings' Airbus A320 Neo mit anderen Triebwerken?

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Alta Ares entwickeln gemeinsam europäische Drohnenabwehr

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack