Dreamliner von Qatar Airways: Die Airline schaut nach Südamerika.

Qatar AirwaysAkbar Al Baker erteilt 797 Absage - und gibt Tipps

Der Qatar-Airways-Chef sieht keinen Sinn im Bau eines neuen Mittel- bis Langstreckenflugzeugs von Boeing. Aber er hat eine Idee, was gut ankommen könnte.

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Boeing tut sich sichtlich schwer damit, eine Entscheidung bezüglich des neuen Flugzeuges zu treffen, das die Lücke zwischen 737 und 787 füllen soll. Die Entscheidung wurde mittlerweile auf 2020 vertagt. Und wenn es nach Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker geht, sollte der US-Flugzeugbauer es gleich ganz lassen, sich damit auseinanderzusetzen. «Ich glaube, es ist strategisch keine gute Entscheidung», so der Manager bei einem Gespräch mit Journalisten auf der Tourismusmesse ITB in Berlin.

Er sieht mehrere Probleme. Zum einen sei die Tatsache, dass die in der Branche 797 genannte Variante zwei Gänge haben soll, nicht besonders schlau. «Sie haben ja schon die Boeing 787», so Al Baker. Er sieht in Boeings bisher modernstem Langstreckenjet, auch Dreamliner genannt, aber noch mehr Potenzial. «Ich habe mit Boeing schon oft darüber geredet und gesagt, dass sie das Gewicht der 787 reduzieren müssen», sagt er.

Effizienterer Dreamliner?

Weil die Dreamliner für Langstrecken gebaut seien, hätten sie viele Zusatzelemente, die man ausbauen und damit Gewicht sparen könnte. Auch bei den Triebwerken lasse sich etwas machen. Dann, so Al Baker, würde eine deutlich effizientere Version des Dreamliners entstehen.

Und hat Boeing auf ihn gehört? «Ich weiß nicht», sagt er dazu nur. «Wenn sie das Geld haben, ein neues Flugzeug einfach so zu bauen, nur zu. Aber sie könnten auch einfach ein paar Anpassungen vornehmen und sie hätten ein tolles Middle-of-the-Market-Flugzeug.» Mit dem Dreamliner hat Qatar Airways bereits Erfahrung. 30 Flugzeuge des Typs fliegen bereits für die Airline.

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