Flieger von Aer Lingus: Die Airline will mehr Sitze auf Atlantikstrecken.

FlottenplanungAer Lingus will mehr Kapazität auf der Langstrecke

Die irische Fluglinie hat auf der Langstrecke viel vor. Zum einen sollen ihre Jets größer werden. Zum anderen schielt sie auf eine weiter verbesserte Version des A321 LR.

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Mit 30 Flugzeugen will Aer Lingus in fünf Jahren über den Atlantik fliegen – oder zumindest dazu in der Lage sein. Das zumindest ist der Plan, den Geschäftsführer Stephen Kavanagh beim Investorentag der Aer-Lingus-Mutter IAG vergangene Woche vorstellte. Derzeit besitzt die Airline 17 Flugzeuge, die zu solchen Flügen fähig sind.

Laut dem Fünfjahresplan soll die Flotte schlussendlich aus 16 Airbus A330 und 14 Airbus A321 LR bestehen. Bei den Großraumfliegern A330 hieße das, dass es am Ende drei Jets mehr sind als bisher geplant. Laut Kavanaghs Präsentation sollen vier weitere A330 hinzukommen, ein älterer wird in Rente geschickt. Außerdem plane man, von der 200er-Version auf die 300-er-Version zu wechseln, so der Manager. Das würde Aer Lingus erlauben, mehr Sitze zu «fast keinen zusätzlichen Kosten» anbieten zu können.

Interesse am A321 XLR

Was die Airbus A321 LR betrifft, beobachte man aufmerksam, was Airbus da noch bieten könne. Eine verbesserte Version des Jets könne Potenzial haben – damit meint Kavanagh ziemlich sicher das, was man in der Branche noch als Projekt A321 XLR bezeichnet. Auch wenn es noch nicht bestätigt ist – Airbus erwägt, den größten Jet der A320-Familie noch weiter fliegen zu lassen. 

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