Flughafen Bangkok Suvarnabhumi: Chronisch überlastet.

Flughafen SuvarnabhumiFlugzeuge bleiben in Bangkoks weichem Belag stecken

Der Airline-Verband Iata ist mit den Zuständen am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi nicht zufrieden. Er sei völlig überlastet. Zudem seien Rollwege und Vorfeld in miserablem Zustand. Das gefährde die Sicherheit.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Thailand hat in Luftfahrtkreisen nicht mehr den besten Ruf. Vergangenes Jahr stufte die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA das Land herab. Sie bezweifelt, dass Thailand es schafft, die boomende Luftfahrt in den Griff zu bekommen, ohne dass die Sicherheit der Passagiere leidet. Auch Australien und Südkorea folgten der negativen Sicherheits-Einschätzung. Die Europäische Union wartet noch ab.

Nun erhebt auch die Internationale Luftverkehrsvereinigung Iata schwere Vorwürfe. Die Sicherheitsmängel seien «extrem enttäuschend», so Geschäftsführer Tony Tyler in einer Rede in Bangkok. Thailand stehe in punkto Sicherheit auf der Stufe von Ländern wie Angola, Botswana, Dschibuti, Eritrea, Georgien, Haiti, Kasachstan, Libanon, Malawi, Nepal, Sierra Leone und Uruguay. Er fordert die thailändische Regierung deshalb auf, «grundlegend und schnell» zu handeln.

Ein Flickenteppich in Suvarnabhumi

Gleichzeitig kritisierte der Iata-Chef auch die Zustände in Bangkok Suvarnabhumi. Der 2006 eröffnete Hauptflughafen der thailändischen Hauptstadt sei für 45 Millionen Passagiere jährlich ausgelegt worden. Schon heute benutzen ihn aber 52 Millionen. Und in den kommenden Jahren wachse der Verkehr mit rund 10 Prozent pro Jahr weiter, so Tyler. Diese Übernutzung könnte schon sehr bald kritisch werden. Daher brauche es dringend eine Erweiterung der Terminals. Von einer Verteilung des Verkehrs auf die beiden anderen Bangkoker Flughäfen Don Mueang und U-Tapao hält er nichts.

Tyler kritisiert auch den Zustand des Flughafens. Auf Rollwegen und auf dem Vorfeld gebe es immer wieder weiche Stellen. Sie seien das Resultat der Verwendung von niederwertigen Materialien. Die Folge: Flugzeuge blieben in Bangkok Suvarnabhumi stecken. Inzwischen existiere ein regelrechter Flickenteppich von temporären Reparaturen. Um die heiklen Stellen zu überwinden, bräuchten die Flieger mehr Schub, so Tyler. Das setze Mitarbeiter und Geräte am Boden sowie auch die Flugzeuge Gefahren aus.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies