Insekten unerwünscht: Die britische Regierung ordnet an, Flieger aus Risikogebieten behandeln zu lassen.

Britische RegierungFlugzeuge aus Zika-Gebieten werden eingesprüht

Der Zika-Virus hat einen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgelöst. Die britische Regierung handelt nun und führt per Gesetz die Pflicht ein, Flieger in betroffenen Gebieten mit Insektenspray zu behandeln.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat wegen des Zika-Virus den weltweiten Gesundheitsnotstand verhängt. Und das wirkt sich auch auf die Luftfahrt aus. Die bisher drastischste Maßnahme ergriff die britische Regierung. Das Gesundheitsministerium hat angeordnet, dass alle Flugzeuge, die aus Risiko-Gebieten nach Großbritannien kommen, mit Insektiziden behandelt werden müssen.

Die Mücken, die den Virus übertragen, könnten in den Temperaturen in Großbritannien nicht überleben. «Um aber das Risiko während des Fluges zu minimieren, haben wir uns zu dem Schritt entschlossen», begründet Gesundheitsministerin Jane Ellison. Auf einem Großteil der Flüge aus Brasilien, El Salvador, Französisch Guyana, Guatemala, Haiti, Honduras, Kolumbien, Martinique, Mexiko, Panama, Paraguay, Surinam, Venezuela und Puerto Rico werden ohnehin schon Insektizide angewendet, um Malaria-Mücken aus dem Flieger fernzuhalten. Nun ist es auf allen Flügen gesetzlich vorgeschrieben.

Kostenlose Umbuchungen möglich

In Deutschland hat das Gesundheitsministerium noch keine Anordnung gegeben. Fluggesellschaften stellen sich dennoch auf das Risiko ein. Bei allen Airlines der Lufthansa-Gruppe können Schwangere ihre Flüge kostenlos umbuchen, wenn sie in betroffene Länder in Südamerika und der Karibik reisen. Bei Air Berlin sieht es ebenso aus. Auch in den USA zeigen die Airlines Kulanz und ermöglichen Umbuchungen.

Der Virus verläuft eigentlich eher harmlos und ähnelt einer Grippe. Bei Schwangeren jedoch kann er auf den Embryo übergehen und es besteht das Risiko, dass das Kind mit einer Schädelfehlbildung geboren wird. Fluggesellschaften kommen auch den Angestellten entgegen. Nicht nur Passagiere, auch Crew-Mitglieder können sich auf anderen Routen einsetzen lassen, wenn ihnen bei dem Gedanken, in Zika-Gebiete zu fliegen, unwohl ist.

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil