Airport Zürich: Die eingefügte Fläche zeigt, wo der Heligrill neuen Standplätze weicht.

Zone WestFlughafen Zürich muss um neue Spotterplattform bangen

Der größte Schweizer Airport baut neue Flugzeugstandplätze. Einen beliebten Spottertreffpunkt muss er daher verlegen - doch diese Pläne könnte nun ein Waldeigentümer durchkreuzen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Sie bemerken, wenn ein Flugzeug außerplanmäßig landet. Sie filmen, wenn eine Maschine bei schwierigen Windbedingungen durchstarten muss. Sie dokumentieren mit ihren Fotos und Videos besondere Flugzeuge und Flugbewegungen. Und auch aeroTELEGRAPH veröffentlicht regelmäßig ihre Bilder - etwa am Samstag beim ungeplanten Besuch eines Airbus A380 von Lufthansa am Flughafen Köln/Bonn. Die Rede ist von Planespottern.

Am Flughafen Zürich gibt es für die Luftfahrt-Enthusiasten mit den Kameras nun allerdings ein Problem. In der «Zone West» des Airports entstehen aktuell neue Flugzeugstandplätze. Aus diesem Grund muss der im Jahr 2017 provisorisch erstellte Spotterplatz «Heligrill» verlegt werden. Geplant ist eigentlich, etwas weiter nördlich – näher am Pistenkreuz – eine neue Aussichtsplattform als Aussichtspunkt für Spotter zu errichten. Der angestammte Heli-Imbissstand soll ebenfalls an den gleichen Ort verschoben werden.

«Wann und ob» noch nicht absehbar

Doch nun habe «ein benachbarter Waldeigentümer» bei Gericht Einspruch gegen dieses Vorhaben eingelegt, teilt der Flughafen am Montag (31. Juli) mit. Der bestehende Spotterhügel wird im Zuge des Projekts «Zone West» dennoch wie geplant im September zurückgebaut, der Imbissstand Heligrill wird Ende Oktober geschlossen. «Wann und ob die neue Spotterplattform gebaut und der Imbisstand am neuen Ort wieder geöffnet werden kann, ist aufgrund des hängigen Rekurses derzeit noch nicht absehbar», so der Airport.

Das orange Kamerasymbol zeigt den Standort des Heligrills.

Die Airport-Betreiberin Flughafen Zürich AG schreibt, man bedauere, den Spottern nicht wie geplant einen nahtlosen Übergang vom Spotterhügel zur Plattform gewähren zu können. Der befestigte Platz, auf dem die neue Spotterplattform geplant wäre, sei jedoch weiterhin zugänglich. Man setze sich auch weiterhin für den dortigen Bau der Plattform ein.

Neue Standplätze ab Herbst 2024

Der Flughafen Zürich hatte im Januar 2023 mitgeteilt, dass das Projekt «Zone West» nach einer zweijährigen coronabedingter Pause weitergeführt wird. Dadurch entstehen im Westen des Flughafens 14 Standplätze für Flugzeuge des Linien- und Charterverkehrs sowie eine Abstellfläche für Businessjets. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2024 vorgesehen.

Mehr zum Thema

Der Heligrill am Flughafen Zürich: «Komplett zerstört».

Beliebter Spotter-Treffpunkt komplett zerstört

Flughafen Zürich legt Rekordtag hin

Flughafen Zürich legt Rekordtag hin

Erstflug am 14. Juni 1948: Der Flughafen Zürich ist in Betrieb.

Wie Berner Bauern Zürich zum interkontinentalen Drehkreuz machten

ticker-wien-vie

Flughafen Wien vollständig mit CT-Scanner – neu Flüssigkeiten bis zwei Liter im Handgepäck erlaubt

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies