Der neue Kontrollturm am Flughafen Istanbul: Noch gibt es für die Losten kaum Arbeit.

Zweite VerspätungFlughafen-Umzug von Istanbul erneut verschoben

Eigentlich sollte der Atatürk Airport den Betrieb Ende des Jahres einstellen. Doch die Verlagerung an den neuen Flughafen von Istanbul verzögert sich. Es ist die zweite Verschiebung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch ist der neue Flughafen Istanbul viele Jahre davon entfernt, in die Liga des BER aufzusteigen. Dennoch hat er einen zweiten Trippelschritt in Richtung des neuen deutschen Hauptstadtflughafens gemacht, der in mehreren Etappen eine immer größere Verspätung anhäufte. Auch am Bosporus musste man nun nämlich erneut eine Verzögerung ankündigen. Der große Umzug zum Jahreswechsel findet nicht statt.

Nach einem zweieinhalbstündigen Treffen, an dem Vertreter des neuen Flughafens, des bisherigen Atatürk Airports, Turkish-Airlines-Chef Ilker Ayci sowie Regierungsvertreter teilnahmen, wurde am Dienstag (18. Dezember) laut türkischen Medien eine Verschiebung beschlossen. Die Verlegung des Flugverkehrs vom Atatürk Airport an den neuen Flughafen wird von Ende Dezember auf März verschoben. Das Treffen war von Transportminister Mehmet Cahit Turhan einberufen worden.

Start war im Oktober geplant

Eigentlich hätte alles bereits am 29. Oktober losgehen sollen – am türkischen Nationalfeiertag. Doch statt einem Big Bang gab es neben einer pompösen Zeremonie nur eine Eröffnung light mit einigen wenigen regionalen Flügen. Der neue Airport an der Schwarzmeer-Küste besaß in jenem Zeitpunkt lediglich eine provisorische Starterlaubnis. Nach Verhandlungen «mit relevanten Anspruchsgruppen» sei dem Ministerium empfohlen worden, den großen Umzug zwei Monate später abzuhalten, so damals die Begründung.

Turkish Airlines plante den Betrieb Ende des Jahres, zwischen Silvester und Neujahr, vom alten auf den neuen Flughafen zu verlegen. Chef Ayci erklärte bei einer Konferenz im vergangenen Monat selbst: Der Umzug bereite ihm «Kopfzerbrechen». Zu Recht, wie sich nun zeigt. Mit rund fünf Monaten Verspätung - sollte es beim jetzigen Zeitplan blieben - wäre der neue Airport aber immer noch in einer Rekordzeit von 47 Monaten gebaut worden.

Mehr zum Thema

Der Blick auf das Flughafengelände am 25. Oktober 2018: Noch ist kein Jet in Sicht und es gibt viel zu tun.

Ist Istanbuls neuer Airport bereit für die Eröffnung?

Tausende Lastwagen sind auf der Baustelle des Istanbul New Airports ständig unterwegs. Sie tragen Erdreich an Stellen ab, wo noch nicht gebaut wird oder keine Bauten zu stehen kommen.

In 42 Monaten von null auf 90 Millionen

Die TC-GVC: Der Airbus A319 geht nun fest an Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier