Kontrollturm in Straubing: Bald ist hier etwas mehr los.

Im BusinessjetEin Mini-Linienflug ab dem Flughafen Straubing

Es ist der erste Linienflug für Straubing. Ab sofort fliegt die dänische Flexflight mit einem Businessjet vom niederbayerischen Flughafen nach Salzburg. Warum?

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Er nennt sich zwar selbst International Airport. Doch der Flugplatz Straubing-Wallmühle ist nicht der Ort, von wo aus man die große weite Welt erkunden kann. Vor allem Geschäfts- und Privatflieger benutzen ihn bisher und sorgen für rund 50.000 jährliche Passagiere. Nun bekommt der 1972 eröffnete Flughafen in Niederbayern aber seinen ersten Linienflug.

Die dänische Flexflight fliegt ab Donnerstag (3. März) ein Mal pro Woche von Straubing nach Salzburg, wie der Luftfahrt-Datenanbieter CH Aviation berichtet. Eingesetzt werden die unternehmenseigenen Businessjets von Typ Cessna Citation mit 7 Sitzplätzen. Abflug von Flug W2 113 ist in Straubing um 12 Uhr.  Die Flugzeit beträgt 30 Minuten. Tickets kann man bei den meisten Reisebüros kaufen.

Flexflight setzt hohe Ticketpreise

Flexflight ist eine Charterairline und bietet daneben als Hauptgeschäft Ticketinglösungen für Airlines an. Wenn Fluggesellschaften der Aufbau einer eigenen Infrastruktur zu teuer ist, können sie den Verkauf über die Dänen abwickeln. Dafür ist das Unternehmen Mitglied der Internationalen Luftfahrtvereinigung Iata über welche die Verrechnung läuft.

Damit die Mitgliedschaft gültig bleibt, muss Flexflight selber regelmäßige Flüge unter dem eigenen Iata-Code W2 durchführen. Daher wohl auch die doch eher ungewöhnliche Straubing-Strecke. Der Preis ist denn auch entsprechend prohibitiv. Flexflight verlangt für einen Hin- und Rückflug 600 Euro.

Billiger mit dem Auto

Mit dem Auto ist die Reise mit rund 2:20 Stunden länger aber auch bedeutend billiger. Dafür bekommt man in der Cessna Citation von Flexflight echtes Business-Feeling. Flexflight will das neue Angebot nicht kommentieren.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

ticker-deutschland

Bericht: Deutschland plant Strafen bei zu geringem SAF-Einsatz

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier