Deutscher Pass: In Frankfurt drohen strengere Kontrollen.

Während G7-GipfelFrankfurt führt Kontrollen im Schengenraum wieder ein

Vom 26. Mai bis zum 16. Juni werden auch bei Passagieren, die aus dem Schengenraum in Deutschland ankommen, Passkontrollen durchgeführt. Grund ist der G-7-Gipfel.

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Passagiere am Flughafen Frankfurt müssen in den nächsten drei Wochen mehr Zeit einplanen: Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat angekündigt, vor, nach und während des G7-Gipfels die kontrollfreie Einreise für Passagiere, die aus einem der 26 Schengen-Mitgliedsstaaten in Frankfurt einreisen, punktuell auszusetzen. Laut einer Sprecherin des Flughafens bedeutet das, dass die Kontrollen stichprobenartig durchgeführt werden. Besonders betroffen sind dabei Flüge aus Ländern, die das Bundesamt für Inneres auf einer Liste festgehalten hat. Um welche Länder es sich handelt, konnte die Pressestelle des Flughafens Frankfurt zum Zeitpunkt der Anfrage von aeroTELEGRAPH nicht sagen.

Am 7. und 8. Juni treffen sich die Regierungschefs der sieben führenden Wirtschaftsnationen auf Schloss Elmau im beschaulichen Krün in Bayern. Ein Anlass mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Anwesend sind: Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Barack Obama, Frankreichs Präsident Francois Hollande, Italiens Premierminister Matteo Renzi, Japans Premier Shinzō Abe, Kanadas Regierungschef Stephen Harper und Großbritaniens Premierminister David Cameron.

Beeinträchtigungen werden sich auf das erforderliche Mass beschränken

Gemäß den Angaben des Bundesamts für Inneres werden die Kontrollen punktuell an den luft-, see- und landseitigen Grenzen des Schengenraumes durchgeführt. So soll die Einreise potentieller Gewalttäter verhindert und den erhöhten Sicherheitsansprüchen während des Gipfels Rechnung getragen werden. Reisende sind während dieser Zeit immer verpflichtet ihren Personalausweis auf sich zu tragen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière sich für strengere Kontrollen an den Außengrenzen der Schengenländer einsetzt. Bereits mit dem Beginn der Flüchtlingswelle auf dem Mittelmeer und dem Absturz von Germanwingsflug 9525 forderte de Maizière nachdrücklich schärfere Kontrollen. Zum Einen, um  potentielle Gefahren besser einschränken zu können und zum Anderen, um bei einem Unglück eine Auflistung der im Flugzeug befindlichen Passagiere schneller zur Verfügung zu haben.

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