Terminal 1: Eröffnet wurde das Gebäude 1950.

Großer Umzug in Budapest

Der Flughafen der ungarischen Hauptstadt schliesst seinen schönsten Terminal - als Folge der Pleite von Malev.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Fast 3000 Arbeiter haben 270 Tage lang die Gebäude mit einer Fläche von 22'000 Quadratmetern erneuert. «Das Resultat ist ein moderner, schöner und menschlicher Terminal. Die ganze Nation kann darauf stolz sein», sagte 2007 der damalige Chef des ungarischen Baumeisterverbandes bei der Einweihung. Fünf Jahre später wird der noch vor kurzem als hervorragendes Beispiel einer Renovierung gekrönte Terminal 1 am Flughafen Budapest Liszt Ferenc wieder geschlossen. Ende Mai müssen die Billigflieger Easyjet, Germanwings, Jet2, Norwegian Air Shuttle und Wizz Air umziehen. Sie werden in den moderneren Terminal 2A verlegt.

Für Reisende bedeutet dies erst mal zusätzliche Strapazen. Denn die Bahnverbindung nach Budapest reicht nur bis zum Terminal 1. Von dort müssen sie mit dem Bus zum sieben Kilometer weiter entfernten Terminal 2 weiterreisen. Schuld an der Schließung ist die Pleite der Staatsairline Malev vom Januar. Seither muss der Flughafen Kosten sparen. Den Terminal 1 noch offen zu halten, lohnt sich angesichts des gesunkenen Passagieraufkommens nicht. Die Maßnahme sei nur «temporär», schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung zwar. Doch Erfahrungen anderer Flughäfen zeigen aber, dass solche Maßnahmen länger dauern können. Der Flughafen Zürich musste nach dem Kollaps der Heimairline Swissair im Jahr 2001 den Terminal B schließen, vor allem da er zuvor schon das neue Dock E gebaut hatte. Mitten in der Krise verfügte der Flughafen nun über massive Überkapazitäten. Der Terminal B aus dem Jahr 1971 wurde stillgelegt und wurde fortan als Veranstaltungshalle benutzt. Erst 2011 eröffnete er wieder.

Ein Zeuge seiner Zeit

Das nun schließende Terminal-Gebäude in Budapest wurde von Károly Dávid entworfen, ab 1939 begann man mit dem Bau. Doch fertig gestellt war es erst 1950. Der Zweite Weltkrieg hatte die Arbeiten dazwischen unmöglich gemacht. Terminal 1 gilt bis heute als einer der besten Zeugen auf dem Kontinent für modernistische europäische Architektur.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion