Flugsteig GVerspätung beim Frankfurter Flugsteig für Billigairlines

Der Flughafen Frankfurt darf den neuen Flugsteig G bauen. Die Eröffnung des Gebäudes für Billigairlines wird aber verschoben.

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Die Baugenehmigung ist da. Die Baubehörde der Stadt Frankfurt am Main hat grünes Licht für die Errichtung von Flugsteigs G am Flughafen Frankfurt erteilt. Allerdings habe das Prozedere länger als geplant gedauert, so Betreiberin Fraport. Und so muss sie die Eröffnung des neuen Gebäudes für Billigairlines verschieben.

Bis im Januar 2019 will Fraport den Auftrag zum Bau an einen Generalunternehmer vergeben. In Betrieb genommen werden soll Flugsteig G nach neuster Planung nun Ende April 2021. Ursprünglich rechneten die Verantwortlichen mit einer Eröffnung 2019, zuletzt stand 2020 im Plan. Nicht abzusehen ist allerdings, ob es noch weitere Einsprachen gegen die Baugenehmigung gibt.

Bis zu 24 Gates und 19  Schalter

Flugsteig G ist für Billigairlines vorgesehen. Er sei auf «schlanke Prozesse ausgerichtet und bietet Fluggästen direkte Wege, um ihre Flüge schnell und unkompliziert zu erreichen», umschreibt es Fraport selbst. Zugleich soll er aber ein «vollwertiges und modernes Abfertigungsgebäude» sein.

Das Gebäude mit einer Fläche von 55.000 Quadratmetern soll die beiden überlasteten Terminals 1 und 2 entlasten und in einem ersten Schritt 4 bis 5 und später 6 bis 7 Millionen Reisende jährlich aufnehmen können. An Flugsteig G sind neun Gates mit Fluggastbrücken vorgesehen und vier auf dem Vorfeld. Im Vollausbau sollen es 14 mit Direktzugang zum Gebäude plus zehn ohne sein. Check-in-Schalter sind vorerst elf und später 19 geplant.

Gleich bei Terminal 3

Flugsteig G ist eigentlich die zweite Etappe eines größeren Projekts. Sie wird vorgezogen, um die drängenden Kapazitätsprobleme rascher zu lösen. Danach folgt der Bau des 306.000 Quadratmeter großen Terminals 3, das an den G-Bereich anschließt. Es soll 2023 eröffnet werden.

Die neue Terminal 3 wird im Süden des Flughafens Frankfurt gebaut. Es soll dereinst 14 Millionen Passagiere pro Jahr aufnehmen können. Die Kosten für den bau werden auf über 3 Milliarden Euro veranschlagt. Flugsteig G soll rund 200 Millionen kosten.

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