Gelber Mittelmeerskorpion: Kein angenehmer Reisebegleiter.

Giftiges Tier aus KosSkorpion fliegt als blinder Passagier nach Düsseldorf - und sticht nach der Landung zu

Ein sehr giftiger Skorpion hat sich in der Jacke einer Reisenden versteckt und ist von Kos nach Düsseldorf geflogen. Dann griff die Frau in ihre Jacke.

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Im Deutschen heißt er Gelber Mittelmeerskorpion oder Gelber Fünfstreifenskorpion. Sein englischer Name zeigt deutlicher, dass eine Begegnung mit ihm übel ausgehen kann: Deathstalker (Todesjäger). Denn das Tier, das bis zu 10 Zentimeter lang werden kann, zählt zu den giftigsten Skorpionen weltweit - für ein Kind kann sein Stich sogar tödlich enden.

Dieser Skorpion lebt in trockenen Gebieten und versteckt sich gerne in Ritzen, Spalten und unter Steinen - und in seltenen Fällen auch in Jacken, wie sich nun zeigt. Denn am Freitag (21. August) wurde eine Passagierin am Flughafen Düsseldorf von einem gestochen. «Der Skorpion hatte sich in der Jacke der Reisenden versteckt», so die herbeigerufene Feuerwehr. Der Sender WDR berichtet, die Frau sei von der griechischen Insel Kos zurückgeflogen und das Tier habe zugestochen, als die Passagierin nach der Landung in ihre Jacke griff.

Passagierin in Uniklinik, Skorpion in Reptillienzoo gebracht

Die 52-Jährige wurde durch den Rettungsdienst des Flughafens versorgt. Ein Reptilienexperte der Feuerwehr Düsseldorf konnte den Skorpion einfangen und identifizieren - als Gelben Mittelmeerskorpion. Der Rettungswagen des Flughafens transportierte die Gestochene in ein Krankenhaus. «Dort erfolgte in Abstimmung zwischen dem Leitenden Notarzt der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Giftnotrufzentrale, dem Krankenhaus und des Reptillienexperten die Festlegung der weiteren Versorgung der Patientin», erklärt die Feuerwehr. «Die Patientin wurde zur symptombedingten Behandlung in die Universitätsklinik weiterverlegt.» Den eingefangenen Skorpion brachte die Feuerwehr in einen Reptillienzoo.

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