Flug von British Airways an einem Streiktag: Großer Umweg, große Zusatzkosten.

Streik in FrankreichRyanair will streikende Fluglotsen austricksen

Und wieder streikten die französischen Fluglotsen. Ryanair hat davon genug. Die Billigairline schlägt eine Lösung vor, wie man solche Streiks verhindern kann.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vergangenen Sonntag und Montag (20. und 21. März) war es wieder einmal soweit. Die französischen Fluglotsen streikten. Zwischen einem Fünftel und einem Drittel der Flüge in Frankreich mussten deshalb annulliert werden. Bei den stattfindenden Flügen kam es zu Verspätungen. Es ist der 42. Streik der Berufsleute in sieben Jahren.

Seit 2009 haben die französischen Fluglotsen schon 42 Mal gestreikt.

Bei Ryanair will man das nicht länger hinnehmen. Man solle den Fluglotsen-Gewerkschaften das Recht auf Streiks entziehen, fordert die Billigairline. Die Handlungen der Arbeitnehmervertreter seien «selbstsüchtig» und stellten eine «Erpressung» der Passagiere dar, die man «in Geiselhaft» nehme. Ähnlich wie Polizisten und Militär in vielen Ländern Europas soll es darum Fluglotsen verboten werden, zu streiken, so Ryanair. In den USA sind Fluglotsen-Streiks bereits gesetzlich verboten. Das Verbot heiße nicht, dass die Fluglotsen sich nicht mehr gewerkschaftlich organisieren dürften, erklärt die Airline weiter.

Billiger als Single European Sky

Ebenso wirksam gegen streikende Fluglotsen hält Ryanair aber ein anderes Mittel. Andere europäische Flugsicherungen sollen während Fluglotsen-Streiks die Erlaubnis erhalten, Flüge über den französischen Luftraum zu regeln. «Technisch wäre das schon problemlos möglich», meinte kürzlich Ryanair-Chef Michael O'Leary im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Es müsse nur noch umgesetzt werden.

Er hält diese Lösung auch für viel effizienter als das EU-Großprojekt in diesem Bereich. Single European Sky soll «das Flugsicherungssystem Europas für immer verändern. Es wird smarter, billiger, ökologischer und sicherer», verspricht Brüssel. Heute wird noch weitgehend national mit 50 Flugsicherungsanbietern und 650 Lufträumen operiert. Künftig soll es eine europäische Flugsicherung mit ein paar wenigen begrenzten Lufträumen geben.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair will in Osteuropa, Marokko oder Süditalien wachsen

Boeing 737 von Ryanair: Bleibt ohne Starlink-Antennen.

Streit mit Elon Musk brachte Ryanair Millionensegen

ticker-ryanair

Michael O’Leary kann sich vorstellen, noch mehrere Jahre an der Spitze von Ryanair zu bleiben

ticker-ryanair

Ryanair stockt in Bremen Angebot nach Zadar und Málaga auf

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack