Boeing B737-800 von Ryanair: Ärger in Frankreich.

Ryanair: Ärger in Frankreich

Das Departement Jura zahlt dem irischen Billigflieger viel Geld, damit er den Flughafen Dole belebt. Das kommt nicht nur gut an.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Gerade einmal 5000 Menschen benutzten den Flughafen im Jahr 2010. Nun sollen es bald Zehntausende sein, wenn der Plan des Generalrates des Departements Jura aufgeht. Mindestens vier neue Fluggesellschaften würden sich überlegen, den Aéroport Dole – Jura ab 2012 anzufliegen, sagt die Regionalregierung. Entschieden ist noch nichts. Eine Neuigkeit gibt es aber schon zu verkünden: Ryanair wird ab dem 5. April zwei Mal wöchentlich ab Dole nach Porto fliegen. Und wird dafür von den Behörden mit Zuschüssen unterstützt. Der irische Billigflieger verspricht im Gegenzug, so mindestens 30'000 Passagiere in die abgelegene Region zu bringen. Dadurch sollen direkt und indirekt 30 Arbeitsplätze am Flughafen geschaffen werden.

Doch in der Region erwächst gegen den irischen Billigflieger zunehmend Widerstand. «Ryanair operiert am Rande der Legalität» sagte Pascal Blain, Sprecher der Interessengemeinschaft Dole-Tavaux, l’aéroport de trop (der Flughafen zu viel), die rund zehn Organisationen und Parteien umfasst. Die Fluggesellschaft habe eine Strategie, welche Regelungen geschickt ausnutze, um an öffentliche Gelder zu kommen. «Das Unternehmen flirtet mit dem Betrug» so Blain gegenüber der Nachrichtenagentur AFP weiter. Die Regionalregierung verteidigt sich, die Beiträge seien eine Entschädigung für Ryanair - für das Marketing um die Passagiere anzuziehen. «Sie sind auf maximal 200'000 Euros beschränkt», so Generalratspräsident Christophe Perny.

Schneller Rückzug

Ryanair wird an den allermeisten Orten nicht nur geliebt. Vielerorts machten sich die Iren unbeliebt, weil sie ihre Flüge umgehend reduzierten und Mitarbeiter abzogen, wo Zuschüsse reduziert oder gestrichen wurden. Das haben zum Beispiel die spanischen Flughäfen von Alicante, Girona und Reus in den letzten Monate erlebt.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion