Ein Vogelschwarm kann für Flieger ziemlich gefährlich werden.

Mit Technik gegen Vögel

Vögel in Flughafennähe sind ein Risiko. Nun hat ein Forscherteam vielleicht eine Lösung gefunden, wie man sie vertreiben kann.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Das Wunder vom Hudson machte das Risiko weltbekannt. Nachdem beim Start Vögel ins Triebwerk gerieten und dieses außer Gefecht setzten, musste Pilot Chesley Sullenberger seinen Airbus im Januar vor drei Jahren auf dem eiskalten New Yorker Fluss notlanden. Alle Passagiere wurden gerettet. Das zeigte einer breiten Öfentlichkeit: Vögel sind für Flugzeuge nicht nur eine Plage, sondern wirklich gefährlich. Meist sind es Stare, Tauben oder Möwen, die Fliegern in die Quere kommen. Und das hat oftmals Folgen. Laut der International Civil Aviation Organization ICAO sind in den letzten acht Jahren rund 400 Menschen bei Kollisionen von Flugzeugen mit Vögeln gestorben. 420 Jets erlitten durch Vogelschlag einen Schaden.

Nun soll eine Erfindung aus Südkorea Abhilfe schaffen: Ein Roboter, der Vogelschreie imitiert. Diese kann er bis zu einer Reichweite von 300 Kilometern aussenden. Dabei bewegt sich das metallene Ding permanent über das Flughafenareal. So können sich die Vögel nicht an die Geräusche gewöhnen und erkennen, dass es sich nur um eine Maschine handelt.

Ein ursprünglich militärischer Auftrag

«Die Roboter wurden ursprünglich vom Militär bestellt, um Kollisionen mit Vögeln über militärischen Flughäfen zu vermeiden», sagte Yi Jongmin, Sprecher des KAERI-Instituts für Atomenergie in Südkorea gegenüber dem Nachrichtensender CNN. Am Roboter, der ein bisschen aussieht wie ein Mondfahrzeug, sind mehrere Lautsprecher angebracht, welche die Vogelstimmen aussenden. Die Lautstärke kann bis zu 100 Dezibel erreichen.

Die Art der Laute wird an einer Bodenstation ausgewählt, so kann man je nach Vogelart den entsprechenden Abschreckungslaut erzeugen. Außerdem kann der Roboter durch Lasertechnologie Bewegungen von Vogelschwärmen erfassen und diese Informationen dann an die Bodenstation senden. Im Juni dieses Jahres sollen erste Tests durchgeführt werden.

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack