Haupthalle des BER-T1: Keine Eiskristalle, aber auch nicht wirklich gemütlich derzeit.

Check-in in PavillonsIn Terminal 1 des BER ist es zu kalt

Am deutschen Haupstadtflughafen läuft das dünne Passagiergeschäft derzeit über die seitlichen Anbauten des T1. In der Haupthalle ist es zu kalt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch nicht einmal vier Monate ist das Terminal 1 des deutschen Hauptstadtflughafens BER geöffnet, da wird die Arbeit in der Haupthalle schon wieder größtenteils eingestellt. Grund sind die eisigen Temperaturen im neuen Airport. Besonders durch den Bahnhof, der unter dem Gebäude liegt, kommt laut dem Betreiber kalte Luft in den Flughafen.

So finden der Check-in und meist auch die Sicherheitskontrolle derzeit nicht in der Haupthalle, sondern in den seitlich angebauten Pavillons statt. Zuerst hatte die Zeitung Tagesspiegel über die kalten Temperaturen berichtet. Gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte ein BER-Sprecher, das T1 sei aber nicht, wie berichtet, geschlossen, sondern könne jederzeit betreten werden.

Keine Passagiere, keine Wärme

Auch die von Tagesspiegel genannte Angabe von «knapp über null» Grad wollte der Sprecher nicht bestätigten. Am heutigen Mittwoch (10. Februar) messe man in der Ebene über dem Bahnhof (U1) rund 12 Grad, im Ankunftsbereich (E0) etwa 14 Grad, in der Haupthalle (E1) circa 18 Grad. In den Pavillons erreiche man 22 bis 23 Grad. Das sei allerdings bereits ein Fortschritt im Vergleich zu denen vergangenen Tagen.

«Wir hatten fast keine Beschwerden von Fluggästen», so der Sprecher. Man verzichte eher mit Blick auf die Mitarbeitenden auf die Haupthalle. Zudem versuche man, mit mobilen Heizgeräten Abhilfe zu schaffen. Grund für das Problem seien auch die geringen Passagierzahlen. «Die Menschen fehlen und bringen keine Temperatur mit», sagte der Flughafensprecher. Wo sich ohne die Corona-Pandemie etwa 70.000 Reisende am Tag bewegen würden, sind es nun nur rund 5000 bis 10.000.

Keine Passagiere, keine Wärme

Terminal 5 des BER, der ehemaligen Flughafen Schönefeld, wird angesichts der geringen Passagierzahlen ab dem 23. Februar vorübergehend geschlossen. Erste Fluggesellschaften wie etwa Sun Express sind schon ins T1 umgezogen. Dort hatten Mitarbeitende der Kontrollstellen im Januar bereits Probleme mit elektrostatischen Entladungen.

Mehr zum Thema

Winterdienst am Flughafen Dortmund: Die Gerätschaften kamen am Montagmorgen (8. Februar) nicht schnell genug gegen das Eis an.

Vereiste Piste stoppt Flugbetrieb in Dortmund

BER: Entladungen machen Schwierigkeiten.

Personal am BER erhält Stromschläge

Terminal 1 des BER: Der neue Flughafen ist in Betrieb.

Wie viel wissen Sie über den neuen Berliner Flughafen?

Airbus A320 von Easyjet: aeroTELEGRAPH war beim A-Check eine Nacht dabei.

Von defekten Waschbecken bis zu gefetteten Schmiernippeln: Eine Nacht im Easyjet-Hangar

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack