Flieger in Samedan: Das neue System erhöht die Erreichbarkeit des Alpen-Airports.

Neues AnflugverfahrenFlughafen Samedan hat ein Jahr Verspätung

Der Flughafen in den Schweizer Alpen will ein neues Anflugverfahren einführen, das Sicherheit und Erreichbarkeit erhöht. Dabei gibt es Verzögerungen.

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Getestet wurde es bereits. Im Februar 2017 probierte der Flughafen Samedan ein so genanntes GNSS-IFR-Anflugverfahren aus. Dieses GPS-basierte System macht es Flugzeugen möglich, den Airport in den Schweizer Alpen auch bei anspruchsvollen Wetterbedingungen mit Wolkenschichten bis auf 2700 Meter anzusteuern.

Die Erfahrungen mit dem Test waren gut. «Wir können so die Erreichbarkeit des Flughafens von 60 Prozent auf 90 Prozent erhöhen», sagt Projektverantwortlicher Martin Binkert. Zudem steige die An- und Abflugsicherheit. Eigentlich sollte darum das neue Verfahren diesen Winter definitiv eingeführt werden. Doch es kommt zu Verzögerungen. «Es gibt noch ein paar Knackpunkte zu lösen», so Binkert zu aeroTELEGRAPH.

Regierung muss zustimmen

Vor allem regulatorische Fragen seien noch zu lösen, erklärt der Verantwortliche. IFR-Flugverfahren müssen in einem luftfahrtrechtlichen Verfahren von der Schweizer Aufsichtsbehörde geprüft und genehmigt werden. Dieses Gesuch hat der Engadin Airport noch nicht eingereicht, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl bestätigt. Parallel zum luftfahrtrechtlichen Verfahren muss die Landesregierung dem Ganzen noch zustimmen. Binkert rechnet damit, dass man nun im Winter 2019/20 so weit sein wird.

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