Das neue Pier von Terminal 1 in München: Gezielt auch auf arabische Gäste ausgerichtet.

Pier am Terminal 1Flughafen München: Auslastung auf arabischen Strecken erholt sich auf 80 Prozent

Der Iran-Konflikt belastete im ersten Halbjahr die Verbindungen zwischen München und dem Nahen Osten. Inzwischen hat sich die Nachfrage deutlich erholt. Gleichzeitig investiert der Flughafen mit dem neuen Pier am Terminal 1 gezielt in Passagiere aus der arabischen Welt.

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Nach einem schwierigen ersten Halbjahr auf den Verbindungen in den Nahen Osten sieht der Flughafen München wieder eine deutliche Erholung. Seit Anfang September liege der Sitzladefaktor auf den Strecken zwischen München und der Region wieder bei 80 Prozent., sagt Corinna Born, Chefin Internationale Beziehungen, im Gespräch mit aeroTELEGRAPH auf der 33. Ausgabe der Reisemesse Arabian Travel Market in Dubai. Zuvor hatte der Iran-Konflikt die arabischen Strecken belastet.

Deutschlands zweitgrößter Flughafen hat sich zugleich stärker auf Passagiere aus der arabischen Welt eingestellt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das im April dieses Jahres fertiggestellte Pier am Terminal 1. Mit diesem «Premium Product» richte sich der Flughafen gezielt auch an arabische Passagiere, erklärt Born. Es erhöhe die Kapazität «von bisher 20 Millionen Passagieren pro Jahr um sechs Millionen Fluggäste im Jahr».

Dort warten insbesondere Halal-Menüs und geräumige Lounges auf die Reisenden aus dem Nahen Osten. Am Terminal 1 landen und starten zehn arabische Airlines, darunter insbesondere die großen Drei Emirates Airlines, Etihad Airways und Qatar Airways. Terminal 2 dagegen ist Lufthansa und deren Partnern der Star Alliance vorbehalten, darunter Singapore Airlines, Thai Airways, United Airlines und Air China.

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