Palm Beach International Airport: Bald nach Trump benannt.

Palm Beach InternationalFlughafen mit seinem Namen - Donald Trump kann daran verdienen

Die Umbenennung des Flughafens Palm Beach nach Donald Trump könnte dem Präsidenten der USA finanzielle Vorteile bringen. Eine Markenvereinbarung eröffnet Möglichkeiten für die Vermarktung von Souvenirs.

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Es ist eine Namensänderung mit Sprengkraft. Ab dem 1. Juli soll der Flughafen von Palm Beach in Florida nach dem amtierenden Präsidenten Donald Trump benannt werden. Die Umbenennung, die bereits vom Gouverneur von Florida aber nicht vom Rat des Bezirkes abgesegnet wurde, eines Flughafens sorgt in den USA für Diskussionen. Auch wegen möglicher finanzieller Vorteile für den Namensgeber.

Für die Umbenennung wurde zwischen den Behörden und Trumps Firmen eine Markenvereinbarung ausgehandelt. Offiziell heißt es, sie diene vor allem dazu, rechtliche Risiken für die öffentliche Hand zu vermeiden. Doch Details des Vertrags, über die die Zeitung Palm Beach Post berichtet, zeigen, dass sich daraus auch Möglichkeiten für geschäftliche Vorteile ergeben könnten.

Präsidenten treffen eigentlich keine Markenvereinbarungen

So dürfen zwar am Flughafen selbst keine Einnahmen aus entsprechend benannten Produkten an Trumps Unternehmen fließen. Gleichzeitig ist die Vereinbarung jedoch nicht exklusiv: Außerhalb des Airports könnten entsprechende Artikel verkauft werden – mit potenziellen Einnahmen für Trumps Firmen. Zudem bestimmen diese, welche Hersteller überhaupt Fanartikel mit dem Flughafennamen produzieren dürfen.

Darüber hinaus sichert sich Trumps Umfeld Einfluss auf die Darstellung seiner Person. Inhalte über seine Biografie, die am Flughafen gezeigt oder für Marketing genutzt werden, müssen genehmigt werden. Kritiker sehen darin eine ungewöhnliche Konstruktion, nicht zuletzt, weil Flughäfen mit Präsidentennamen üblicherweise nicht mit privaten Markenrechten verknüpft sind.

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