Neuer Concourse D im Flughafen Dubai: Passagiere müssen bald draufzahlen.

FinanzierungDubai führt Flughafensteuer für Passagiere ein

Premiere in Dubai: Zur Finanzierung des Flughafenausbaus führt das Emirat eine neue Abgabe ein. Neu müssen alle Passagiere – auch im Transit – eine Steuer zahlen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer nach dem 30. Juni aus Dubai abfliegt und seinen Flug nach dem 1. März gebucht hat, zahlt drauf. Dubai führt eine Abflugssteuer für Passagiere ein, die Fluggesellschaften seit Anfang März für Ticketbuchungen ab Juli abrechnen müssen. 35 Dirham (umgerechnet rund 8,50 Euro) hat künftig jeder Passagier zu zahlen, der ab einem Flughafen im Emirat abfliegt.

Mit der neuen Abgabe will das Emirat den Ausbau seiner Flughäfen finanzieren. Auch Transitpassagiere, die einen Großteil der Gesamtzahl an Reisenden ausmachen, müssen die Gebühr zahlen, teilt das Emirat in einer offiziellen Stellungnahme vom 30. März mit. Von der Steuer ausgenommen sind Crews, Passagiere, die jünger sind als zwei Jahre und Passagiere, deren Ankunfts- und Abflugsnummer dieselbe ist.

Wachstum muss bewerkstelligt werden

78 Millionen Passagiere durchreisten den Dubai International Airport im Jahr 2015. Über hundert Airlines fliegen ihn derzeit aus 240 Destinationen weltweit an. Damit hält er den Titel des verkehrsreichsten Flughafens für internationale Passagiere – vor London Heathrow. Die Passagierzahlen nehmen stetig zu, weshalb der Flughafen zuletzt im Februar die Kapazität durch den Bau des neuen Concourse D auf 90 Millionen Passagiere erhöhte. Die weitere Expansion soll nun durch die neue Steuer finanziert werden.

Auch der Ausbau von Dubais zweitem Airport, dem Al-Maktoum International Airport, soll so finanziert werden. Dessen Kapazität soll laut Angaben der Regierung nach Fertigstellung 120 Millionen Passagiere betragen. Er könnte aber auch noch weiter ausgebaut werden. Auch wenn es für Dubai die erste Steuer dieser Art ist – in vielen Ländern ist es schon gang und gäbe, den Passagieren eine Gebühr zu verrechnen – auch in Deutschland.

Erstmals auch eine Mehrwertsteuer

Zwar ist Öl für das Emirat Dubai keine wichtige Einnahmequelle mehr. Der Rohstoff trägt weniger als 1,5 Prozent zu den Staatseinnahmen bei. Aber für die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate ist der fallende Ölpreis ein Problem. Indirekt trifft das auch Dubais Wirtschaft. So führen alle Emirate erstmals auch eine Mehrwertsteuer ein.

[poll id="8"]

Mehr zum Thema

Neuer Concourse D im Flughafen Dubai: Passagiere müssen bald draufzahlen.

Flughafen Dubai eröffnet neue Riesen-Halle

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

ticker-emirates

Emirates: Schon die Hälfte der Flotte hat jetzt die neue Kabine

Airbus A350 und A380 von Emirates: Die Golfairline darf in Deutschland ausbauen.

Emirates darf Berlin als fünftes Ziel in Deutschland ansteuern

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack