Flughafen Delhi: Massive Teuerung.

Der teuerste Flughafen der Welt

Der Betreiber des Indira Gandhi Aiports von Delhi erhöht die Gebühren massiv. Viele halten das für fatal.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es geht nicht um Kleinigkeiten. Um 774 Prozent wird der Betreiber des Indira Gandhi Aiports von Delhi die Gebühren ab dem 15. Mai erhöhen. Dies entspricht einem Aufschlag von rund 700 bis 800 Rupien pro Passagier (9-11 Euro/11-13 Franken). Die Tarife seien in den letzten zehn Jahren nie an die Teuerung angepasst worden, argumentiert die Delhi International Limited. Zudem schreibe man hohe Verluste. Die Flughafenaufsichtsbehörde Airports Economic Regulatory Authority fordert dagegen einen Aufschlag von lediglich 346 Prozent. Sie wird nächste Woche abschliessend über die Höhe des Aufschlags entscheiden. Gemäß der Zeitung International Business Times ist Delhis internatonaler Flughafen mit den neuen Gebühren aber so oder so der teuerste der Welt.

Für Beobachter kommt der Schritt zur Unzeit. Viele indische Fluggesellschaften schreiben Verluste und können sich wie etwa Kingfisher nur knapp über Wasser halten. Sie können die höheren Tarife kaum selber tragen und müssen die Tarife wohl auf die Passagiere überwälzen. Die Weltluftfahrtorganisation Iata erwartet deshalb einen Rückgang der Nachfrage um 8 bis 9 Prozent. «Indiens Luftfahrtindustrie ist bereits krank. Nun kommt sie auf die Intensivstation, kommentierte ihr Sprecher Albert Tjoeng. Das sei ein Schlag für die indische Wirtschaft.

Rundum erneuert

Hinter der Delhi International Limited steht eine Gruppe aus der indischen GMR Group (Anteil von 54 Prozent), Airports Authority of India (26 Prozent), Malaysia Airports Holdings (10 Prozent) und der deutschen Fraport (10 Prozent). Sie haben den Flughafen in den letzten Jahren rundum erneuert und auf westliche Standards getrimmt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies