Midfield Terminal Building: 65 Flieger sollen Platz haben.

Abu Dhabi baut Super-Terminal

Am Flughafen des Emirats entsteht eine neue, riesige Empfangshalle. Sie soll mehr können, als nur mehr Passagiere aufnehmen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Ein Konsortium von Unternehmen aus Dubai, der Türkei und Griechenland bekamen den Zuschlag. Sie sollen bis 2017 das neue Terminal in Abu Dhabi fertig stellen. Der Vertrag hat einen Wert von 10,8 Milliarden Dirham (2,4 Milliarden Euro / 2,8 Milliarden Franken). Im dritten Quartal sollen die Bauarbeiten an dem neuen Flughafengebäude beginnen. Und das ist auch dringend nötig: Die Passagierzahlen am Abu Dhabi International Airport nahmen in den vergangenen fünf Jahren um fast 20 Prozent zu. Das neue Terminal in fünf Jahren 27 bis 30 Millionen Passagiere zusätzlich aufnehmen können, schreibt die Zeitung World Architecture News.

Das Midfield Terminal Building entsteht in der Mitte der zwei parallelen Pisten. So sollen der Platz für parkende Flugzeuge maximiert und die Laufzeiten für Passagiere möglichst gering gehalten werden. 65 Flieger sollen dort stehen können - bis hin zum Airbus A380. Das kreuzförmige Gebäude mit gewelltem Dach soll auch ökologisch nachhaltig sein. Energiesparsamkeit steht oben auf der Liste der Ansprüche, welche die Regierung des Emirates stellte. Bei der Beleuchtung, bei der Isolierung und beim Wasserverbrauch wurde auf die besten Werte geachtet. Alles soll mit neusten Methoden besonders umweltfreundlich gestaltet sein. So soll etwa ein speziell angefertigtes und ausgerichtetes Glas dafür sorgen, dass von der Hitze von außen möglichst wenig in das Terminal dringt und so die Klimaanlagan weniger laufen müssen.

Shopping und internationale Restaurants

Für die Passagiere entsteht ein großer Shoppingbereich, in dem es auf mehr als 18'000 Quadratmetern sowohl Duty-Free-Shops als auch exklusive Boutiquen geben soll. Auf fast 10'000 Quadratmetern sollen internationale Restaurants und Cafes entstehen. Lounges, ein Hotel und sogar ein Museum gehören ebenfalls zum neuen Terminalgebäude. Der Bau des Gebäudes soll vier Jahre dauern. Daraufhin folgt noch eine neunmonatige Phase, in der der neue Komplex an allen Ecken und Enden getestet werden soll - von der Passagierfreundlichkeit über die Effizienz bis hin zur Sicherheit.

Zum Projekt gehört unter anderem aber auch, die nötige Infrastruktur zu schaffen, um den großen Flughafen an die Stadt anzubinden. Neue Straßen und Zugverbindungen sind laut der Nachrichtenseite UAE Interact daher bereits geplant.

Mehr zum Thema

Vorfeld Flughafen Leipzig/Halle: Der Flughafen belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Ladestation am Flughafen Gatwick: Ladestationen gelten als Hotspot für Noroviren.

Diese Orte an Flughäfen sind besonders mit Noroviren belastet

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin