Passagiere: Sie tragen heute mehr Kosten an Flughäfen als früher - auch über das vergrößerte Einkaufsangebot.

ForderungFlughäfen wollen mehr Geld von Airlines

Die Luftfahrt wächst und wächst. Dafür müssen Flughäfen ausbauen. Doch ihnen fehlt oftmals das Geld. Es soll von den Airlines kommen, fordert nun der Branchenverband ACI. Denn die zahlten zu wenig.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In der Luft wird es noch enger. Schon heute reisen jeden Tag rund 8 Millionen Menschen weltweit mit dem Flugzeug. In den kommenden zwanzig Jahren wird sich dieser Wert nochmals verdoppeln, so schätzen Experten.

Um diese Zunahme auf ein Jahrestotal von 7 Milliarden Passagieren bewältigen zu können, müssen die Airports schnell ausbauen. Und das kostet – zu viel wie der internationale Branchenverband ACI Airports Council International findet. «Die Flughäfen können die bedeutenden Investitionen nicht tragen, ohne dass sie die Fluggesellschaften dabei stärker unterstützen», so seine Präsidentin Angela Gittens. In vielen Fällen würden Airlines heute nicht die Kosten tragen, die sie an Flughäfen verursachten.

Gebühren selbstständig festlegen

Und der Trend gehe sogar noch weiter in die falsche Richtung. «Gewisse Fluglinien fordern noch tiefere Gebühren», so Gittens. Das sei unfair und unmöglich. Ihre Mitglieder hätten viel unternommen, um die Belastung für die Fluglinien zu verringern. Heute kämen Airlines nur noch für 38 Prozent der Einnahmen von Flughäfen auf. Die ACI-Präsidentin fordert darum das Recht, die Gebühren selbstständig ohne Einmischung staatlicher Behörden festlegen zu dürfen.

Viele Flughäfen könnten ihre Kapitalkosten und Ausgaben nicht mehr decken, weil die Fluglinien die Gebühren stetig weiter nach unten drücken würden, so Gittens. Dumm nur, dass auf der Gegenseite die Lage nicht viel besser ist. Nach vielen dürren Jahren erarbeiteten die Airlines endlich wieder ihre Kapitalkosten, freute sich Iata-Chef Tony Tyler dieser Tage. Doch die Gewinne bei den Fluglinien seien einseitig verteilt. «Über die Hälfte des Branchengewinns wird dieses Jahr in Nordamerika erwirtschaftet.»

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Lufthansa: Wer umbucht, muss künftig mehr zahlen.

Umbuchen wird bei Austrian, Lufthansa und Swiss deutlich teurer

Flieger von Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss: Im günstigsten Tarif gibt es keinen Wunschsitzplatz mehr.

Auch Austrian und Swiss verlangen Geld für Änderung des Sitzplatzes

Ukraine International und Sky Up: Beide haben bereits Probleme mit Versicherungs- und Leasingunternehmen.

Eskalation in der Ukraine treibt Ticketpreise in die Höhe

Passagiere von United: Sie können künftig am selben Tag Standby fliegen.

United schafft Umbuchungsgebühren dauerhaft ab

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg