American AirlinesFluggäste fliehen in Denver auf Tragfläche einer Boeing 737

Die Boeing 737 landete sicher, doch dann ging etwas schief. Ein Triebwerk des Jets von American Airlines fing in Denver Feuer - und nicht alle Fluggäste flohen über die Notrutschen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mit der aufs Dach gedrehten Bombardier CRJ 900 von Delta Air Lines hat sich in diesem Jahr schon ein extremes Bild ins Gedächtnis der Menschen in Nordamerika eingebrannt. Nun gibt es einen weiteren Vorfall, der zu beunruhigenden Bildern führt.

Eine als Flug AA1006 aus Colorado Springs kommende Boeing 737-800 von American Airlines wurde am Donnerstag (13. März) nach Denver umgeleitet. Der Grund: Die Crew hatte Triebwerkvibrationen gemeldet, wie die Luftfahrtbehörde FAA erklärt, die auch eine Untersuchung ankündigt. Der 13 Jahre alte Jet mit der Kennung N885NN landete sicher.

Flucht auf die linke Tragfläche

Doch: «Nach der Landung und während des Rollens zum Gate fing ein Triebwerk Feuer, woraufhin die Fluggäste das Flugzeug über die Rutschen evakuierten», schreibt die FAA. Videoaufnahmen zeigen, dass nicht alle Reisende die Rutschen als Ausweg nutzten, sondern etliche auch auf die linke Tragfläche flohen. Dort erhielten sie Hilfe von Flughafenpersonal am Boden. Von der anderen Seite des Flugzeugs stieg im Hintergrund dunkler Rauch auf.

Laut American Airlines wurden alle 172 Fluggäste und sechs Besatzungsmitglieder an Bord der Boeing 737 evakuiert und ins Terminal gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand und erklärte später gegenüber dem Sender CNN, dass zwölf Reisende mit leichten Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurden.

Kunden durch Unglücke verunsichert

Im Februar war bei der Landung in Toronto eine Bombardier CRJ 900 von Delta-Tochter Endeavor Air aufs Dach gekippt - alle Insassen überlebten. Im Januar waren bei der Kollision einer CRJ 700 von American-Tochter PSA und einem Militärhelikopter bei Washington beide Luftfahrzeuge in den Fluss Potomac gestürzt und 67 Menschen gestorben.

Delta-Chef Ed Bastian sagte diese Woche, die beiden Unglücke hätten «viele Verbraucherinnen und Verbraucher schockiert». Diese Verunsicherung habe Reisende dazu veranlasst, Reisepläne zu überdenken. Das trage derzeit zu Buchungsrückgängen bei.

Mehr zum Thema

Jets von United, Delta und Southwest: Alle großen Airlines sind betroffen.

Wie Trumps Politik Delta, Southwest und Co. den Start ins Jahr vermiest

Delta sieht nach zwei Unglücken Rückgang bei Buchungen

Delta sieht nach zwei Unglücken Rückgang bei Buchungen

Trümmerteil vom Unglück und eine Karte zu den Flugverläufen: Ein erster Bericht liegt vor.

Was in den Minuten vor dem Potomac-Unglück geschah

ticker-american-airlines

American Airlines entschädigt über 9500 Flugbegleitende für Catering-Chaos in London

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 der argentinischen Charterfirma Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Dieselbe Firma flog einst auch Javier Milei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack