Passagier mit Koffer: Wie hoch Gepäckgebühren sind, ist nicht immer sofort klar.

Gebühren in den USATrump verhindert Ticket-Transparenz

Pech für die Passagiere: Das Verkehrsministerium der USA hat zwei Vorschläge beerdigt, die den Reisenden mehr Klarheit über Zusatzgebühren verschaffen sollten.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Während Barack Obamas Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten entstanden Vorschläge für zwei Verordnungen, die den Konsumenten mehr Durchblick bei Ticketpreisen ermöglichen sollten. Die erste sollte dafür sorgen, dass das amerikanische Verkehrsministerium nicht nur wie bisher über Gebühren für Gepäck (Einnahmen von fast 4,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr) und Umbuchungen (fast 2,9 Milliarden Dollar) informiert, sondern Daten über 19 verschiedene Gebühren sammelt, etwa für Priority Check-in, so die Zeitung USA Today.

Die zweite Verordnung sollte verhindern, dass Fluggesellschaften Gebühren für Aufgabe- und Handgepäck am Ende des Buchungsvorgangs verstecken. Der Vorschlag sah vor, dass Airlines vom ersten Schritt an während der gesamten Buchung diese Gepäckgebühren klar ausweisen müssen. Umgesetzt wird all das aber nicht. Denn unter der Regierung von Präsident Donald Trump hat das Verkehrsministerium nun beide Vorschläge zurückgezogen. Das Department of Transportation verwies auf die Anordnung des Staatschefs, Vorschriften abzubauen.

Kritik und Lob

Die Konsumentenschutz-Gruppe Travelers United kritisiert die Entscheidung. Sie erklärte, es sei ein «Affront gegen Amerika», wenn das Verkehrsministerium aufhöre, Regel zu entwickeln, die es Passagieren möglich machten, die vollständigen Preise zu erkennen und zu vergleichen.

Airlines for America, der Dachverband amerikanischer Fluggesellschaften, lobte dagegen den Stopp der geplanten Verordnungen und erklärte, Fluggesellschaften müssten wie andere Unternehmen selbst entscheiden dürfen, wie sie ihre Produkte vermarkten, präsentierten und verkaufen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-usa

F-16-Kampfjet fängt Flugzeug nahe Donald Trumps Anwesen ab

ticker-usa

USA führen verpflichtende Ebola-Erklärung für alle Flugreisenden und Crewmitglieder ein

Lockheed Martin F-3: Die USA legen nach.

Mindestens 850 F-35: Lockheed Martin erhält größten Auftrag der Firmengeschichte

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack