Filme und Serie: Bei Transavia kommen sie aufs Tablet oder Smartphone.

BordunterhaltungTransavia lässt sich was Neues einfallen

Immer mehr Passagiere bringen ihre mobilen Geräte mit an Bord. Warum sollte man das nicht für die Bordunterhaltung ausnutzen, dachte sich Transavia und spart damit auch viel Geld.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Anbieter wie Netflix verdrängen zunehmend die klassischen Fernsehsender. Diesen Trend überträgt Transavia nun auch auf Flüge. Die Passagiere der niederländischen Billigairline können sich künftig bereits vor dem Flug ihre Wunschvideos auf ihre Handys und Tablets herunterladen. Zur Auswahl stehen via eine spezielle App Dutzende Fernsehserien und Filme.

Die Inhalte sind allerdings gesperrt bis sich die Passagiere an Bord befinden. Nach dem Flug werden sie automatisch gelöscht. Für Verspätungen hat Transavia einen Puffer von zwei Stunden eingerechnet. Das neue System hat nicht nur Vorteile für die Passagiere – die Airline spart sich auch, teure Systeme in die Flugzeuge zu bauen.

Transavia fliegt zu 110 Zielen

«Wir glauben, dass dieses Modell die Zukunft des Inflight Entertainments ist», erklärte Mar Christie von Piksel, der Firma, die das System bei Transavia zur Verfügung stellt. «Die Art und Weise, wie Menschen Medien konsumieren, hat sich in den letzten Jahren stark verändert und die Luftfahrtbranche muss sich darauf einstellen», meint auch Transavia-Chef Roy Scheerder.

Transavia ist die Billigtochter von Air France-KLM und bietet Linien- und Charterflüge zu mehr als 110 Zielen an, insbesondere in Europa und Nordeuropa. Jedes Jahr fliegen zehn Millionen Passagiere mit der Airline. Sie unterhält Basen in Amsterdam, Rotterdam, Eindhoven und Groningen in den Niederlanden sowie Paris, Nantes, Lyon und Straßburg in Frankreich.

Mehr zum Thema

Weinen: Im Flugzeug häufiger.

Weshalb Passagiere wirklich weinen

Kaffee? Bestellt man bei Arkefly via Smartphone.

Tui lässt Passagiere in die Wolke

Schwarzer Bildschirm: So sieht es bald bei TAP aus.

TAP knipst TV-Bildschirme aus

Computercode: Der selbsternannte Flugzeughacker erzählte Unwahrheiten.

Der Bluff mit gehackten Flugzeugen

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies